Wirtschaftsprüfer ✓Rechtsanwälte ✓ Steuerberater ✓ und Unternehmensberater ✓: Vier Perspektiven. Eine Lösung. …
Wirtschaftsprüfung und prüfungsnahe Beratung von Unternehmen ✓ Erfahrene Prüfer ✓ Exzellente Beratung ✓ …
Rechtsberatung für Unternehmen ✓ Erfahrene Rechtsanwälte ✓ Exzellente juristische Beratung ✓ Maßgeschneiderte …
Steuerberatung für Unternehmen und Familienunternehmen ✓ Erfahrene Steuerberater ✓ Exzellente Beratung ✓ …
Unternehmensberatung für Unternehmen ✓ Erfahrene Consultants ✓ Exzellente Beratung ✓ Maßgeschneiderte Lösungen » …
BFH stärkt Nutzung des Bodenrichtwerts für Agrarflächen
European Defence Fund – mehr als ein Förderinstrument
Automatisierung macht Accounting zur Steuerungsbasis
EU-Taxonomie: Delegierter Rechtsakt im EU-Amtsblatt veröffentlicht
Baker Tilly auf der Structured FINANCE: Expertise für Ihre Finanzierungsstrategie
Baker Tilly baut Beratung im Bereich Immobilienbewertung weiter aus
Neue Hinweispflicht für Arbeitgeber bei Einstellung aus Drittstaaten
Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien – ein erster Überblick
Warum Strukturentscheidungen über Erfolg entscheiden
Datentransfer beim Handel mit Indien: Das müssen Unternehmen wissen
Unternehmen, Technologie und Recht – Das kommt 2026 auf Sie zu
IKT-Risiken beim Einsatz von KI: Neue BaFin-Orientierungshilfe
Branchenübergreifende Expertise für individuelle Lösungen ✓ Unsere interdisziplinären Teams kombinieren Fachwissen …
Neuer DAWI-Freistellungsbeschluss: Das sind die wesentlichen Änderungen
DAWI-Freistellungsbeschluss: Neue Fördermöglichkeiten für erschwinglichen Wohnraum
Neuregelungen für Betreiber von Stromerzeugungsanlagen
Individuelle Beratung ✓ maßgeschneiderte Lösungen von Experten aus Wirtschaftsprüfung, Steuer-, Rechts- & …
Baker Tilly bietet ein breites Spektrum individueller und innovativer Beratungsdienstleistungen in an. Erfahren …
Baker Tilly startet mit vier neuen Partnern in das Jahr
Neuer Partner im Bereich Forensic Services: Baker Tilly baut Beratung aus
Baker Tilly in Deutschland erneut mit zweistelligem Umsatzwachstum
Eine weitreichende Einigung im US-China-Handelsstreit lockert Exportkontrollen und Zölle temporär. Unternehmen profitieren, sollten jedoch politische Risiken und Lieferkettenvulnerabilität prüfen.
Im Handelsstreit zwischen den USA und China ist es zu einer weitreichenden Einigung zwischen den Großmächten gekommen. Das chinesische Wirtschaftsministerium (MOFCOM) hat angekündigt, die verstärkten Exportkontrollen für die Lieferung von Dual-Use-Gütern in die USA für rund ein Jahr auszusetzen. Betroffen sind insbesondere Produkte, die Bestandteile von Gallium, Germanium, Antimon sowie superharten Materialien enthalten. Diese Komponenten werden vor allem in der Halbleitertechnik eingesetzt.
Darüber hinaus setzte MOFCOM am 7. November 2025 durch die Ankündigung 70 die verschärften Exportkontrollregelungen aus den Ankündigungen 55, 56, 57, 58, 61 und 62 für den gleichen Zeitraum außer Kraft. Diese Regelungen hatten die Kontrolle für superharte Materialien und seltene Erden deutlich verschärft. So wurde in Ankündigung 61 unter anderem die Regulierung des Re-Exports seltener Erden ausgeweitet und eine De-Minimis-Schwelle von 0,1 % für die Kontrolle von im Ausland hergestellten Produkten eingeführt, die chinesische seltene Erden als Ursprungskomponenten enthalten. Weitere Details dazu finden Sie hier.
Auch von US-amerikanischer Seite erfolgten Ankündigungen zur Rücknahme von Handelshemmnissen: Zölle auf chinesische Importe werden reduziert, Zollbefreiungen verlängert und Handelsbeschränkungen gegenüber chinesischen Produkten und Unternehmen zeitweise ausgesetzt. Im Gegenzug signalisierte China ein Entgegenkommen in seiner Zollpolitik und setzte Strafzölle gegenüber den USA aus.
Zusätzlich gibt es positive Nachrichten aus europäischer Sicht im Streit rund um den Chiphersteller Nexperia: nach vorheriger Genehmigung können Computerchips nun teilweise wieder zu zivilen Zwecken nach Europa geliefert werden.
Für europäische Unternehmen bedeutet diese Lockerung der Handelsbestimmungen deutliche Erleichterungen im Handel mit Geschäftspartnern aus China und den USA. Gleichwohl verdeutlichen die zuletzt durch China verschärften Exportkontrollregelungen, dass Peking dessen extraterritoriale Anwendung stark ausweiten kann. Auch die USA signalisierten die Möglichkeit, handelsbezogene Restriktionen erheblich zu verschärfen. Zudem sind viele der Rücknahmen zeitlich begrenzt.
Unternehmen sollten daher die Vulnerabilität ihrer Lieferketten vor dem Hintergrund politischer Risiken sorgfältig prüfen und gegebenenfalls eine Diversifikation in Betracht ziehen. Eine kontinuierliche Beobachtung der Rechtsentwicklungen weltweit ist weiterhin unerlässlich, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.
Sprechen Sie uns an, wenn Sie hierzu Fragen haben sollten.
Sebastian Billig
Partner
Rechtsanwalt
Mareike Höcker
Manager
Rechtsanwältin
Sprechen Sie mit uns – einfach unverbindlich
Jetzt Kontakt aufnehmen
Alle Beiträge anzeigen