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Baker Tilly Stiftung unterstützt Inklusionschor mit Spende über 2.000 Euro: „Chorprobe ist das Highlight unserer Woche“

 Die Baker Tilly Stiftung würdigt ein außergewöhnliches Projekt, bei dem junge Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam singen. Unter dem Motto “Freude am Singen fördern und jeden so akzeptieren, wie er ist”, vereint der Inklusionschor „Einklang“ des Sozialverbands VdK Saarland Menschen in der Musik und hat nun für diesen Einsatz einen Scheck der Baker Tilly Stiftung in Höhe von 2.000 Euro erhalten.

„Was der Chor leistet, ist bemerkenswert. Neben der Freude an der Musik sorgt er für ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung“, berichtet Oliver Luksic, der als Mitglied im Stiftungsbeirat von Baker Tilly den Scheck überreichte.

„Der Chor Einklang ist etwas Besonderes: Er gibt Menschen mit Behinderung einen geschützten Rahmen und erlaubt ihnen, über sich selbst hinauszuwachsen. Damit leistet der VdK einen wichtigen Beitrag zur Inklusion“, erklärt Armin Lang, Landesvorsitzender des Sozialverband VdK Saarland. „Es ist wichtig, Kinder so früh und zwanglos wie möglich damit zu konfrontieren, dass es auch Menschen gibt, die anders sind. Unser Inklusionschor „Einklang“ macht genau das. Dass diese Arbeit auch von außen wahrgenommen und honoriert wird, bestätigt uns in dem, was wir machen“, freut sich der stellvertretende VdK-Landesgeschäftsführer Christian Gebhardt-Eich über die Spende. Ergänzend fügt Chorleiterin Martina Haupenthal im Namen der Chormitglieder hinzu: „Diese Anerkennung bedeutet der Gruppe sehr viel in einer Zeit, in der keine öffentlichen Auftritte möglich sind und wir uns nur online treffen können“. Die Mitglieder des Chors waren der Scheckübergabe aufgrund der anhaltenden Covid-19-Situation per Zoom zugeschaltet.

„Wir freuen uns sehr über diese Spende und hoffen, dass sie den Mitgliedern bald zugutekommen kann. Für meine Tochter ist die Online-Chorprobe das Highlight der Woche, denn dann kann sie endlich ihre Freunde sehen“, so Alexandra Schön, Mutter von Hannah. Die 24-Jährige hat das Down-Syndrom und muss wegen eines erhöhten Infektionsrisikos seit über einem Jahr zu Hause bleiben und soziale Kontakte meiden. Die Chorleiterin versucht, die Teilnehmerinnern und Teilnehmer aktiv zu fördern. Seit einigen Monaten übt der Chor Lieder, die mit Gebärdensprache untermalt werden. „Es ist toll zu sehen, wie Menschen, die stark beeinträchtigt sind, das trotzdem so gut umsetzen. Ein Nebeneffekt der Online-Proben ist auch, dass sich die Aussprache verbessert hat und manche Teilnehmer gesprächiger sind“, ergänzte Martina Haupenthal. Viele seien durch das Singen in der Gruppe selbstbewusster geworden. 

Weitere Informationen zum Inklusionschor Einklang finden Sie hier.

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