Wirtschaftsprüfer ✓Rechtsanwälte ✓ Steuerberater ✓ und Unternehmensberater ✓: Vier Perspektiven. Eine Lösung. …
Wirtschaftsprüfung und prüfungsnahe Beratung von Unternehmen ✓ Erfahrene Prüfer ✓ Exzellente Beratung ✓ …
Rechtsberatung für Unternehmen ✓ Erfahrene Rechtsanwälte ✓ Exzellente juristische Beratung ✓ Maßgeschneiderte …
Steuerberatung für Unternehmen und Familienunternehmen ✓ Erfahrene Steuerberater ✓ Exzellente Beratung ✓ …
Unternehmensberatung für Unternehmen ✓ Erfahrene Consultants ✓ Exzellente Beratung ✓ Maßgeschneiderte Lösungen » …
BFH-Urteil zu Verrechnungspreisen im Zoll
CBAM: Das bringen die neuen EU-Erleichterungen ab 2026
Forschungszulage 2026: Neuer Impuls für Innovation und Wachstum
Baker Tilly auf der Structured FINANCE: Expertise für Ihre Finanzierungsstrategie
Baker Tilly baut Beratung im Bereich Immobilienbewertung weiter aus
Baker Tilly berät Capmont bei Add-on-Akquisitionen im Elektro-Segment
Betriebsratswahl 2026: Arbeitnehmervertreter per Briefwahl wählen?
BFH lockert Vorgaben zur Entkräftung der Zugangsvermutung
Wer trägt das Risiko bei E-Mail-Betrug im Geschäftsverkehr?
Studie: Zwei Drittel der deutschen Automobilzulieferer rechnen mit einer Marktbereinigung
Regulating the Future: Web3 & Crypto
Branchenübergreifende Expertise für individuelle Lösungen ✓ Unsere interdisziplinären Teams kombinieren Fachwissen …
Carve-out oder Kollaps? So retten sich Automobilzulieferer
BGH billigt Baukostenzuschüsse für Batteriespeicher
Baker Tilly baut ESG-Beratung im Bankenwesen mit Simone Yuson aus
Individuelle Beratung ✓ maßgeschneiderte Lösungen von Experten aus Wirtschaftsprüfung, Steuer-, Rechts- & …
Baker Tilly bietet ein breites Spektrum individueller und innovativer Beratungsdienstleistungen in an. Erfahren …
Neuer Partner im Bereich Forensic Services: Baker Tilly baut Beratung aus
Baker Tilly in Deutschland erneut mit zweistelligem Umsatzwachstum
Braunschweiger Traditionslogistiker Wandt begibt sich mit Baker Tilly in Eigenverwaltung
Beihilfen unterhalb der „De-minimis“-Schwelle müssen ab dem kommenden Jahr in ein zentrales EU-Beihilfenregister (eAIR) eingetragen werden. Öffentliche Hand und Unternehmen müssen sich auf Änderungen einstellen.
Ab dem 1. Januar 2026 müssen nach den „De-minimis“-Verordnungen in Deutschland gewährte Beihilfen in ein zentrales Beihilfenregister der Europäischen Kommission eingetragen werden. Ziel der Einführung des öffentlich einsehbaren Registers ist es, Transparenz und Übersichtlichkeit bei der Gewährung dieser Beihilfen zu schaffen und eine einfache Einhaltung der „De-minimis“-Schwellenwerte sicherzustellen.
Einem Unternehmen dürfen auf Basis der „De-minimis“-Verordnung innerhalb von drei Jahren Beihilfen bis zu 300.000,00 EUR gewährt werden, ohne dass diese bei der Europäischen Kommission angemeldet und von dieser genehmigt werden müssen. Für Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse (DAWI) liegt der zulässige Schwellenwert nach der „DAWI-De-minimis“-Verordnung bei 750.000,00 EUR.
Ab dem 1. Januar 2026 in Deutschland nach den vorstehenden Verordnungen gewährte „De-minimis“-Beihilfen sind von der beihilfengewährenden Stelle (z. B. Ministerien oder Kommunen) in das zentrale Beihilfenregister der Europäischen Kommission (sog. eAIR-Register) einzutragen. Für auf Grundlage der „Agrar-De-minimis“-Verordnung gewährte Beihilfen (mit einem zulässigen Schwellenwert von bis zu 50.000,00) gilt die Eintragungspflicht ab dem 1. Januar 2027.
Die Eintragung in das Beihilfenregister muss innerhalb von 20 Arbeitstagen nach Gewährung der Beihilfe, das heißt dem Zeitpunkt der Entstehung des Anspruchs auf Gewährung der Beihilfe (nicht der Zahlung), erfolgen. Als Arbeitstage gelten Montag bis Freitag. Nur deutschlandweite Feiertage gelten nicht als Arbeitstage.
In das Beihilfenregister sind folgende Informationen einzutragen:
Mit dem Beihilfenregister wird nach einer Übergangsphase von drei Jahren die bisherige Praxis abgeschafft werden, nach der die begünstigten Unternehmen „De-minimis“-Erklärungen abgeben und beihilfengewährenden Stellen „De-minimis“-Bescheinigungen für die begünstigten Unternehmen ausstellen müssen.
Erst nach Ablauf der Übergangsfrist von drei Jahren entfällt für beihilfegewährende Stellen die Pflicht zur Erstellung von „De-minimis“-Bescheinigungen. Die Eintragungspflicht stellt daher zunächst eine zusätzliche Aufgabe für beihilfegewährende Stellen dar. Diese sollten sich zeitnah mit den internen Zuständigkeiten und technischen Einzelheiten, die für die Eintragung in das Beihilfenregister erforderlich sind (EU-Login, Nutzeranlage für eAir etc.), befassen.
Betroffene Unternehmen sollten ab dem kommenden Jahr die Registereintragung in dem Beihilfenregister sorgfältig überwachen, um unbeabsichtigte Überschreitungen des „De-minimis“-Schwellenwerts zu vermeiden. Andernfalls droht die Rückforderung von Beihilfen einschließlich Zinsen.
Im Beihilfenregister werden verbundene Unternehmen voraussichtlich gesondert und nicht als Einheit erfasst, obwohl für die „De-minimis“-Schwellenwerte der Unternehmensverbund (Konzern) und nicht die einzelnen Unternehmen maßgeblich sind. Ein fortlaufendes Monitoring von erhaltenen Beihilfen ist deshalb nicht nur, aber besonders bei verbundenen Unternehmen unerlässlich.
Dr. Stefan Meßmer
Partner
Rechtsanwalt
Sprechen Sie mit uns – einfach unverbindlich
Jetzt Kontakt aufnehmen
Alle Beiträge anzeigen