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Baker Tilly Stiftung fragt nach beim Familienzentrum Sonnenhof

Vor knapp zwei Jahren, am 8. Mai 2019 besuchte Baker Tilly Partner Gerrit Sadowski das Familienzentrum in Gunzenhausen und übergab einen Scheck in Höhe von 3.000 Euro. Jetzt haben wir wieder mit der Geschäftsführerin des Familienzentrums, Angelika Ewelt, gesprochen.

Das Familienzentrum Sonnenhof ist ein Begegnungs- und Erfahrungsort, an dem Kinder und Erwachsene gemeinsam leben und lernen. Dort gibt es die Gelegenheit Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Die Angebote des Familienzentrums richten sich an alle Generationen: eine Kindertagesstätte mit Krippe, Kindergarten und Hort, Angebote zur Familienbildung und Elternbegleitung, ein Treffpunkt für Alleinerziehende oder der Angehörigentreff demenzkranker Menschen sind nur einige der Möglichkeiten, um im Familienzentrum Sonnenhof Unterstützung zu finden und Kraft zu schöpfen.

Baker Tilly Stiftung: Was sind die schönsten Momente Ihrer Arbeit im Familienzentrum?

Angelika Ewelt: Das sind zum einen die Begegnungen mit den Kindern und Familien. Täglich treten wir mit unterschiedlichen großen und kleinen Menschen in Beziehung und füllen diese Begegnungen mit Leben. Wir gehen ins Gespräch, in eine gemeinsame Aktion oder begleiten sie bei unterschiedlichen Herausforderungen.

Zum anderen sind es auch die vielen kleinen Momente des Alltags. Beispielsweise wenn uns Eltern sagen, dass sie sich in unserem Haus wohlfühlen und die Eingewöhnung neuer Kinder gelingt. Aber auch das gemeinsame Weiterentwickeln von Ideen für eine bessere Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern oder allgemein zu unserem Konzept. Oft sind es eben die kleinen Dinge, die uns im Team deutlich machen, wie wertvoll unsere Zusammenarbeit ist.

Baker Tilly Stiftung: Wie schaffen Sie es die Angebote für Familien freundlich und nahbar zu gestalten?

Angelika Ewelt: Zunächst bietet unser Haus durch die besondere Architektur schon eine Atmosphäre, die das Familienzentrum zu etwas Einzigartigem macht. Von Anfang an wurde Wert darauf gelegt Räume zu schaffen, die Menschen zusammenbringen, wie beispielsweise unsere Kapelle oder das Restaurant. Wir möchten den Menschen mit Offenheit, Wertschätzung und Akzeptanz gegenübertreten. Das bedeutet, dass wir uns im Alltag und im Umgang miteinander positiv und respektvoll begegnen.

Wir stärken das Team, die Kinder und Eltern und unsere Gäste auch durch geistliche Anregungen in Wort und Tat, wie beispielsweise beim Beginn einer Teamsitzung oder durch unseren stummen Impuls in der Kapelle. Diese Impulse sind in vielfältiger Form auch in unserem Kita-Alltag zu finden. Schon den Kleinsten wollen wir vermitteln „gehalten“ und geborgen zu sein, indem wir die Eingewöhnung individuell an die Bedürfnisse der Kinder anpassen und mit den Eltern in engem Kontakt stehen.

Außerdem bieten wir Möglichkeiten, wie beispielsweise das internationale Kochen, um den unterschiedlichen Kulturen im Familienzentrum Raum zu geben. Durch weitere Angebote für Kleinstkinder im Babycafé bis hin zu den Senioren beim Bewegungsangebot, treffen sich im Sonnenhof unterschiedliche Generationen und kommen miteinander in Kontakt. Zusätzlich ist bei uns der christliche Glaube etwas Alltägliches. Daher legen wir Wert auf das gemeinsame Feiern der christlichen Feste im Jahreskreis. Dies sehen wir auch ein Stück weit als unseren Auftrag im Sinne unseres Trägers, der Stiftung Hensoltshöhe.

Baker Tilly Stiftung: Welche Entwicklungspläne haben Sie für die Zukunft des Familienzentrums?

Angelika Ewelt: Zuerst einmal wollen wir an begonnenen Projekten weiterarbeiten. Dazu gehört unter anderem unsere Musikoase (hier nehmen die Kinder an einem Projekt teil unter dem Motto „Musik verbindet Menschen aller Nationen, unabhängig von Sprache und macht Spaß“). Dort lernen sie unterschiedliche Instrumente kennen und spielen. Parallel dazu treffen sich die Eltern dieser Kinder in der Seelsorgeoase zum Gespräch und zum gemeinsamen Deutsch lernen. Derer Beispiele gibt es vielerlei mehr in unserem Haus.

Sehr am Herzen liegt uns auch die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern unserer Kinder. Einige Kolleginnen haben hier extra eine Weiterbildung zur sog.  „Elternbegleiterin“ gemacht, um das entsprechende Werkzeug für die Begleitung der Eltern an die Hand zu bekommen, d. h. Eltern nicht zu belehren, sondern im gegenseitigen Austausch gemeinsam Lösungen für unterschiedliche Herausforderungen zu finden.

Wir möchten die Beziehungen leben und das Vertrauen gegenseitig stärken. Dafür bedarf es besonders im Team viel Zeit, um eine Basis zu schaffen und gemeinsam zu wachsen. Wir sind Menschen mit Stärken und Schwächen und es ist im Alltag immer wieder eine große Herausforderung, dass wir uns auf diese Basis besinnen.

Weitere Informationen zum Familienzentrum Sonnenhof finden Sie hier

Baker Tilly Stiftung: Vielen Dank, liebe Frau Ewelt, für das nette Gespräch!

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