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Ist keine familieninterne Nachfolge möglich, bieten Verkauf oder Management-Buy-out tragfähige Alternativen. Entscheidend sind eine frühzeitige Planung und die enge Abstimmung von Recht, Steuern und Struktur.
Die familieninterne Nachfolge ist über Jahrzehnte hinweg das Idealbild der Unternehmensfortführung im Mittelstand gewesen. Doch die Realität zeigt: In vielen Unternehmen fehlt der geeignete Nachfolger – sei es aus persönlichen, strukturellen oder wirtschaftlichen Gründen.
Manchmal sind keine Kinder vorhanden, manchmal fehlt die Bereitschaft oder Qualifikation, das Unternehmen weiterzuführen. In anderen Fällen ist das Unternehmen über die Jahre so groß und komplex geworden, dass eine interne Fortführung wirtschaftlich nicht tragfähig erscheint. Auch externe Faktoren – etwa der zunehmende Wettbewerbsdruck oder ein branchenspezifischer Strukturwandel – können dazu führen, dass ein Verkauf oder ein Management-Buy-out (MBO) realistischer ist als eine familieninterne Übergabe.
Ein Verzicht auf die familieninterne Nachfolge ist kein Scheitern, sondern häufig das Ergebnis einer sachlichen, langfristig ausgerichteten Überlegung.
Die wesentlichen Optionen lauten dabei:
Unabhängig vom Weg stellt sich frühzeitig die Frage, wie der Verkaufsprozess rechtlich und steuerlich optimal vorbereitet und begleitet werden kann.
Aus rechtlicher Sicht ist insbesondere die saubere Strukturierung der Transaktion entscheidend. Hier bestehen wesentliche Unterschiede zwischen einem MBO und einem Verkauf an Dritte:
Der rechtliche Rahmen schafft die Basis für eine Transaktion, die nicht nur formell, sondern auch wirtschaftlich sauber umgesetzt werden kann.
Parallel dazu ist die steuerliche Strukturierung des Verkaufs entscheidend. Insbesondere bei Einzelunternehmen oder Personengesellschaften gelten spezielle Regeln für die Besteuerung von Veräußerungsgewinnen:
Der Verkaufsprozess beginnt nicht mit dem Abschluss eines Letters of Intent – sondern oft Monate, wenn nicht Jahre vorher.
Erfolgreiche Übergaben sind regelmäßig das Ergebnis einer langfristigen Vorbereitung:
Gleichzeitig ist es ratsam, steuerlich heikle Gestaltungen oder „gewachsene“ Sonderlösungen frühzeitig zu identifizieren und im Vorfeld anzupassen – nicht erst auf Nachfrage eines Käufers im Rahmen der Due Diligence.
Der Generationenwechsel im Mittelstand erfordert realistische Modelle. Wenn eine familieninterne Nachfolge nicht möglich oder wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, stellt ein Verkauf oder ein Management Buy-out eine verantwortungsvolle Lösung dar – vorausgesetzt, rechtliche und steuerliche Fragen werden im Zusammenspiel betrachtet.
Als interdisziplinäre Berater erleben wir in der Praxis immer wieder: Der Erfolg solcher Transaktionen liegt nicht allein im Vertrag oder im Steuermodell – sondern in der Vorbereitung, der Struktur und dem Zusammenspiel aller Beteiligten.
Matthias Winkler
Partner
Steuerberater, Fachberater für Internationales Steuerrecht
Ronny Walter
Rechtsanwalt, Steuerberater, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht
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