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Die Corona-Pandemie hat unbestritten der digitalen Transformation einen Schub gegeben – vor allem in der Kommunikation. Obwohl die Potenziale dank moderner ERP-Lösungen groß sind, bleiben Unternehmensprozesse davon oft unberührt. Unsere Experten zeigen im Video, wie Process Mining zur Wirkungskontrolle in Digitalisierungsprojekten eingesetzt werden kann.
Die vergangene Digitalisierungswelle hat sogenannte ERP-Systeme hervorgebracht. Diese ERP-Systeme ermöglichen einerseits, Prozesse detailliert nachzuvollziehen, müssen andererseits jedoch fast ausschließlich von Menschen bedient werden. Angesichts der derzeitigen digitalen Transformation hin zu automatisierten Unternehmensprozessen stellt sich für viele Unternehmen die Frage, wo und wie sie ansetzen können, um Prozesse zu optimieren. Dabei geht es immer mehr darum, ob eine klassische Prozessoptimierung mit bestehenden Systemen ausreicht oder ob neue Wege gegangen werden müssen, wie beispielsweise mittels Robotic Process Automation (RPA), um den gewünschten Mehrwert zu schaffen.
Bei solchen Digitalisierungsprojekten hilft die Process Mining-Methode Schwachstellen aufzudecken. Auf Basis realer Prozessdaten aus vorhandenen IT-Systemen, wie beispielsweise ERP, CRM oder SCM gestattet Process Mining dem Projektteam mittels präziser Identifikation, Analyse und Visualisierung der Prozesse, Optimierungsmaßnahmen für ebendiese Prozesse abzuleiten. Zudem macht Process Mining den Fortschritt der Projekte messbar und ermöglicht somit dem Projektteam, wenn nötig, noch vor Projektende gegenzusteuern. Darüber hinaus kann diese Methode auch langfristig zur Überwachung und Optimierung der Prozesse genutzt werden.
Wie dies in der Praxis aussieht, veranschaulichen Senior Manager Christian Bracht und Nicole Becker, Vice President Sales, beim Anbieter für Analyse von Geschäfts- und Produktionsprozessen Lana Labs GmbH. Im Online-Seminar analysieren sie mittels Lana Process Mining beispielhaft den Procure-to-Pay (P2P)-Prozess, zeigen auf, wo und wie oft der Ist-Prozess vom Soll-Prozess abweicht (z. B. Maverick-Buying Fälle), wie lange die durchschnittliche Durchlaufzeit ist und wie hoch mögliche Skontoverluste sind sowie deren Ursache.
Vielen Dank an den Co-Autor Christian Bracht!
Thorsten Lorenzen
Partner
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