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Die KfW stärkt die Finanzierung von Energienetzen und startet zwei neue Kreditprogramme, die Versorgern und Projektgesellschaften Investitionen in Wärme-, Kälte- und Stromnetze ermöglichen sollen.
Die staatliche Förderbank KfW hat zum 3. August 2026 zwei neue Kreditprogramme zur Förderung von Investitionen in die Energieinfrastruktur gestartet. Die Programme „Investitionskredit Energieversorgung“ und „KfW-Konsortialkredit Energieversorgung“ wurden im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie des Bundesministeriums der Finanzen als Teil des Deutschlandfonds entwickelt und richten sich an Energieversorgungsunternehmen sowie die sie finanzierenden Banken.
Der Ausbau der Energieinfrastruktur zählt zu den wichtigsten Investitionsvorhaben der kommenden Jahre. Viele regionale Energieversorger stehen dabei vor erheblichen Finanzierungsanforderungen, während gleichzeitig die Kreditkapazitäten ihrer Hausbanken sowie die eigenen Bilanzspielräume begrenzt sind. Die neu aufgelegten Förderprogramme sollen diese Finanzierungsmöglichkeiten erweitern und Investitionen in die netzgebundene Wärme- und Kälteversorgung sowie in den Ausbau der Stromverteilnetze in Deutschland unterstützen. Ziel ist es, die Umsetzung der Energiewende zu beschleunigen und den Weg zur Klimaneutralität bis 2045 aktiv zu fördern. Förderfähig sind unter anderem Maßnahmen zur Modernisierung von Stromverteilnetzen sowie die Errichtung von Geothermieanlagen, Wärme- und Kältespeichern und Wärmeübergabestationen. Antragsberechtigt sind kommunale und privatwirtschaftliche Energieversorgungsunternehmen sowie deren Projektgesellschaften. Die Beantragung erfolgt obligatorisch über eine Hausbank / KfW Finanzierungspartner.
Mit den neuen Programmen erhöht die KfW das Angebot an Fremdkapital-Finanzierungen für Energieversorgungsunternehmen, um die notwendigen Investitionen in Milliardenhöhe in die Energieinfrastruktur zu ermöglichen. Der Bund wird mit Garantien und die KfW mit ihrer eigenen Bilanz den Finanzierungspartnern einen Teil der Kreditrisiken abnehmen und damit die Bilanzen der Finanzierungspartner entlasten.
Bei etwaigen Fragen zu dieser Thematik stehen Ihnen unsere Experten Markus Paffenholz, Alexandra Sausmekat und Jan-Philipp Bülow gerne zur Verfügung. Gern begleiten wir Sie bei einem möglichen Beantragungsprozess.
Markus Paffenholz
Partner, Head of Debt Advisory
Alexandra Sausmekat
Partner
Rechtsanwältin, Steuerberaterin
Jan-Philipp Bülow
Director
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