Baker Tilly begleitet EnBW bei Veräußerung ihrer schwedischen Renewables

Baker Tilly begleitet EnBW bei Veräußerung ihrer schwedischen Renewables
  • 30.07.2026
  • Lesezeit 2 Minuten

Baker Tilly koordiniert für die EnBW Energie Baden-Württemberg AG die Steuerberatung bei der Veräußerung ihrer schwedischen Erneuerbaren-Energien-Plattform.

Die internationale Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Baker Tilly begleitet die EnBW Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) bei der Veräußerung ihrer schwedischen Wind- und Solaraktivitäten an die dänische Eurowind Energy A/S (Eurowind Energy). Gegenstand einer entsprechenden, im Juli geschlossenen Vereinbarung zwischen dem Energiekonzern EnBW und dem Windparkentwickler Eurowind Energy ist die EnBW Sverige AB mit ihrem Bestandsportfolio an Onshore-Windparks sowie einer umfangreichen Projektpipeline für Wind-, Photovoltaik- und Batteriespeicherprojekte in Schweden. 

Ein Baker Tilly-Team um die Dortmunder Legal-Partnerin Alexandra Sausmekat (Corporate/M&A, Tax) koordiniert für den Energiekonzern über Ländergrenzen hinweg die Steuerberatung der Transaktion. Die Steuerberatung auf schwedischer Seite erfolgte durch ein Team um Tord Fredriksson (Partner) von der Kanzlei HELM Tax. Die Transaktion unterstreicht die internationale Transaktionskompetenz von Baker Tilly im Energy- und Infrastructure-Sektor. 

Mit dem Verkauf der EnBW Sverige AB zieht sich die EnBW aus der Entwicklung und dem Betrieb von Wind- und Solarprojekten in den nordischen Märkten zurück, um ihre Ressourcen noch stärker auf ihre Kernmärkte und die Transformation der Energieinfrastruktur in Deutschland zu konzentrieren. 

Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen. Die Parteien haben Stillschweigen über den Kaufpreis vereinbart. 

Über EnBW 

Mit rund 31.500 Mitarbeiter*innen ist die EnBW eines der größten Energieunternehmen in Deutschland und Europa. Sie versorgt rund 5,5 Millionen Kund*innen mit Energie und ist auf allen Wertschöpfungsstufen von der Erzeugung über den Handel bis hin zum Netzbetrieb und den Vertrieb von Strom, Wärme und Gas aktiv. Im Zuge der Neuausrichtung vom klassischen Energieversorger zum nachhaltigen Infrastrukturunternehmen sind der Ausbau der Verteil- und Transportnetze für Strom, Gas und Wasserstoff sowie der erneuerbaren Energien Kernpunkte der EnBW-Wachstumsstrategie und Schwerpunkt der Investitionen. Bis 2030 plant die EnBW bis zu 50 Milliarden Euro zu investieren, rund 85 Prozent davon in Deutschland. Bis dahin soll rund 80 Prozent des EnBW-Erzeugungsportfolios aus erneuerbaren Energien bestehen. Dies sind zentrale Meilensteine auf dem Weg zum Netto-Null-Ziel für die unternehmenseigenen Treibhausgasemissionen im Jahr 2040.