Wirtschaftsprüfer ✓Rechtsanwälte ✓ Steuerberater ✓ und Unternehmensberater ✓: Vier Perspektiven. Eine Lösung. …
Wirtschaftsprüfung und prüfungsnahe Beratung von Unternehmen ✓ Erfahrene Prüfer ✓ Exzellente Beratung ✓ …
Rechtsberatung für Unternehmen ✓ Erfahrene Rechtsanwälte ✓ Exzellente juristische Beratung ✓ Maßgeschneiderte …
Steuerberatung für Unternehmen und Familienunternehmen ✓ Erfahrene Steuerberater ✓ Exzellente Beratung ✓ …
Unternehmensberatung für Unternehmen ✓ Erfahrene Consultants ✓ Exzellente Beratung ✓ Maßgeschneiderte Lösungen » …
E-Rechnung: Countdown bis Januar 2027
Neue EU-Zollmaßnahmen für Importe aus den USA
Accounting als Integrationsplattform im Buy-and-Build
Baker Tilly berät IX Gruppe beim Beitritt der HTGS
Baker Tilly Immobilienmarktbericht: Ambivalente Zeichen – aber die Stimmung bleibt reserviert
Baker Tilly-Studie: Mittelstand warnt vor Führungslücke durch KI
Rückzahlungsklauseln für Fortbildungskosten: Was Arbeitgeber jetzt beachten müssen
21. Sanktionspaket der EU gegen Russland: Was Unternehmen jetzt wissen müssen
Locked Box: Steuerfolgen beim Verkauf von KG-Anteilen
Neuer C5-Standard: Anforderungen und Änderungen für Cloud-Anbieter
Cyber Resilience Act: Neue Anforderungen für Hersteller, Importeure und Händler
NIS-2-Reformpaket: Entlastungen für den Mittelstand geplant
Branchenübergreifende Expertise für individuelle Lösungen ✓ Unsere interdisziplinären Teams kombinieren Fachwissen …
Baker Tilly begleitet CERTANIA bei der Übernahme von InnoDiab
Baker Tilly berät encoviva-Gruppe bei Partnerschaft mit Adenbeck
Neuer DAWI-Freistellungsbeschluss: Das sind die wesentlichen Änderungen
Individuelle Beratung ✓ maßgeschneiderte Lösungen von Experten aus Wirtschaftsprüfung, Steuer-, Rechts- & …
Baker Tilly bietet ein breites Spektrum individueller und innovativer Beratungsdienstleistungen in an. Erfahren …
Baker Tilly ausgezeichnet: Platz 1 im Mittelstand
Baker Tilly setzt dynamisches Wachstum in Deutschland auch künftig eigenständig fort
Stiftungsbericht 2025 veröffentlicht
Die aktuelle KfW-ifo-Kredithürde zeigt ein neues Allzeithoch bei den Kreditrestriktionen für KMU. Auch die Kredithürden bei Großunternehmen liegen auf dem zweithöchsten Wert. Zudem zeigt der aktuelle Baker Tilly Finanzierungskompass für Q2 2026 einen Anstieg der Zinssätze für Unternehmenskredite im kurzfristigen Laufzeitband.
Die EZB hat die Leitzinsen aufgrund der gestiegenen Inflation (u.a. Anstieg der Ölpreise / Energiekosten) als Folge des Iran-Konflikts im Juni 2026 erwartungsgemäß erhöht. Künftige Zinsschritte dürften maßgeblich vom weiteren Verlauf des Iran-Konflikts und deren Auswirkungen auf die Inflation abhängen. Leitzinssenkungen im Jahr 2026 halten wir unverändert für unwahrscheinlich. Bei einem länger anhaltenden Konflikt mit einer entsprechenden steigenden Inflation halten wir weitere Leitzinserhöhungen für denkbar.
Die restriktive Kreditvergabe der Banken hat sich weiter zugespitzt. Die KfW-ifo Kredithürde liegt für kleine und mittelständische Unternehmen auf einem neuen Allzeithoch und für Großunternehmen auf dem zweithöchsten Niveau seit Datenerhebung.
Die Entwicklung der Unternehmenskreditzinsen in 2026 hängt eng mit den Entwicklungen im Nahen Osten zusammen. Derzeit ist noch keine nachhaltige Entspannung der Lage in Sicht, sodass wir insbesondere für die kurzfristigen Laufzeitbänder einen Zinsanstieg erwarten. Die geopolitischen Unsicherheiten und die sich nur leicht erholende makroökonomische Lage werden das Finanzierungsumfeld nicht entspannen. Es ist entsprechend unverändert von längeren und schwierigen Finanzierungsverhandlungen sowie hohen Anforderungen der Finanzierer für Unternehmen in betroffenen und / oder zyklischen Branchen und / oder ohne Investment Grade Rating auszugehen.
Sie haben Fragen zum Finanzierungskompass? Jetzt Kontakt aufnehmen
Die aktuelle KfW-ifo-Kredithürde zeigt einen neuen Höchststand der Kreditrestriktionen für KMU und den zweithöchsten Wert für Großunternehmen.
Dementsprechend war das Finanzierungsmarktumfeld im zweiten Quartal 2026 unverändert eingetrübt. Die Finanzierungsanforderungen und -strukturen der Banken sind weiter restriktiv, speziell im Non-Investment-Grade-Bereich und zyklischen Branchen.
Die Zinssätze für Unternehmenskredite sind im zweiten Quartal 2026 nur im kurzfristigen Laufzeitband (≤ 1 Jahr) spürbar angestiegen. In Bezug auf die Referenzzinsen (EURIBOR-Sätze) war ein Anstieg über alle Laufzeiten zu beobachten. Die EURIBOR Swap-Sätze sind in Q2 2026 über alle Laufzeitbänder gesunken, sodass der Spread zwischen kurzfristigem und mittel- bis langfristigem Laufzeitband rückläufig war.
1 abgeleitete monatliche Durchschnittszinssätze (unbesicherte Kredite, Berücksichtigung aller Bonitäten)
Trotz des anhaltenden Iran-Konflikts zeigten sich zuletzt zarte Signale einer makroökonomischen Erholung. Dennoch belasten die Folgen des Konflikts weiterhin private Haushalte wie Unternehmen. Leitzinssenkungen der EZB halten wir daher für unwahrscheinlich. Eine länger anhaltende Krise im Nahen Osten dürfte eher zu weiteren Leitzinserhöhungen, steigenden Referenzzinsen und EURIBOR Swap-Sätzen führen. Bei den Kreditmargen erwarten wir eine stabile Entwicklung bei guten Bonitäten (Investment Grade Rating) und einen Anstieg bei schwächeren Bonitäten (Non-Investment Grade Rating) und somit einen Anstieg der Spreads zwischen den Bonitäten.
Die vierteljährliche Umfrage des Eurosystems zum Kreditgeschäft der Banken (Bank Lending Survey) belegt, dass das makroökonomische Umfeld für Unternehmen unverändert hohe Herausforderungen bei den Finanzierungsgesprächen, eine restriktive Kreditvergabe und konservativere Finanzierungsstrukturen zur Folge hat. Die Veröffentlichung aus Juli 2026 zeigt, dass die Befragten eine weitere moderate Verschärfung der Kreditrichtlinien erwarten, auch wenn diese geringer ausfallen sollte als in den vorherigen Umfragen. Von einer Lockerung gehen die Befragten jedoch nicht aus.
Da Finanzierungsprozesse im aktuellen Umfeld mehr Zeit in Anspruch nehmen, sollte der Beginn frühzeitig erfolgen (mindestens 12 Monate – besser 18 Monate – vor Fälligkeit) und mehrere Lösungsvarianten aufgebaut werden. Für die Gespräche mit Bestandsfinanzierern und / oder neuen Finanzierungspartnern und die Aufnahme alternativer Finanzierungsinstrumente ist ein aussagekräftiges Unterlagenpaket inzwischen Pflicht. Neben einer nachvollziehbaren Debt Story umfasst dies auch einen tragfähigen Business Plan inklusive Nachweis der Kapitaldienstfähigkeit (auch im Downside-Szenario) sowie die Darstellung des Geschäftsmodells, der Unique Selling Points sowie der Chancen und Risiken inklusive Mitigants der Risiken.
Finanzierungskompass Q2 2026
Markus Paffenholz
Partner, Head of Debt Advisory
Jan-Philipp Bülow
Director
Benjamin Kortmann, LL.M.
Senior Manager
Sprechen Sie mit uns – einfach unverbindlich
Jetzt Kontakt aufnehmen
Alle Beiträge anzeigen