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Ein strukturiertes Accounting-Design ermöglicht einen reibungslosen Start nach dem Closing. Klare Prozesse, harmonisierte Systeme und verlässliche Daten sichern Steuerungsfähigkeit und reduzieren Integrationsrisiken ab Tag 1.
In Unternehmenstransaktionen liegt der Fokus regelmäßig auf juristischer Strukturierung, steuerlicher Optimierung und finanzieller Bewertung. Das Rechnungswesen wird dabei häufig erst im Post-Merger-Prozess in den Blick genommen – häufig zu spät. Denn eine erfolgreiche Integration setzt ein vorbereitetes und strategisch eingebettetes Accounting voraus.
Unter „Accounting-Design“ versteht man die strukturierte Vorbereitung und Harmonisierung der rechnungslegungsbezogenen Prozesse, Systeme und Bewertungslogiken im Vorfeld und Umfeld einer Transaktion. Es ist der Schlüssel zur Steuerungsfähigkeit ab Tag 1.
Bereits in der Financial Due Diligence zeigen sich typische Schwachstellen, die weit über technische Defizite hinausgehen:
Diese Aspekte wirken sich unmittelbar auf die Verlässlichkeit der Steuerungsinformationen aus – und erschweren die Integration in Konzernstrukturen.
Ein professionell gestaltetes Accounting-Design schafft schon vor dem Signing Klarheit über:
Die Abweichungen zwischen HGB und IFRS – etwa bei der Behandlung latenter Steuern (§ 274 HGB, IAS 12) oder Leasingverhältnissen (IFRS 16) – müssen dabei ebenso betrachtet werden wie steuerlich relevante Bewertungsthemen (u.a. § 6 Abs. 1 EStG).
Ein strukturiertes Accounting-Setup erleichtert auch die Umsetzung gruppeninterner Verrechnungspreise (TP-Policy) und schafft klare Voraussetzungen für die GoBD-konforme Buchführung gemäß den BMF-Vorgaben vom 28. November 2019 und 11. März 2024.
Unmittelbar nach dem Closing stellen sich operative Anforderungen:
Fehlende Abstimmungen in der Buchhaltungsstruktur können dabei schnell zu kritischen Reibungsverlusten führen – etwa durch manuelle Überleitungen, zeitkritische Rückfragen bei steuerlichen Abgrenzungen oder nicht valide Datenquellen im Reporting.
Insbesondere in Cross-Border-Transaktionen mit deutscher Tochtergesellschaft stellen sich zusätzliche Herausforderungen in Bezug auf das Umsatzsteuerrecht, die Verrechnungspreisdokumentation (§ 90 Abs. 3 AO) und die Einhaltung handelsrechtlicher Buchführungspflichten (§ 238 HGB).
In der M&A-Praxis gewinnt das Accounting an Bedeutung – nicht als Folgeprozess, sondern als strukturierendes Element der Integration.
Ein belastbares Accounting-Design:
Rechnungswesen wird so zur Infrastruktur strategischer Steuerung. Nicht erst nach der Transaktion – sondern ab dem ersten Planungsschritt.
Marcel Radke
Partner
Steuerberater
Kerstin Winkler
Steuerberaterin
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