EU Data Act: Zentrale Pflichten für Hersteller, Service-Provider und Cloud-Anbieter

EU Data Act: Zentrale Pflichten für Hersteller, Service-Provider und Cloud-Anbieter
  • 14.01.2026
  • Lesezeit 1 Minute

Unternehmen, die vernetzte Produkte und digitale Dienste anbieten, müssen ihre internen Prozesse, Verträge und technischen Systeme anpassen. Die wichtigsten Pflichten und Handlungsempfehlungen zum EU Data Act.

Der EU Data Act gilt seit dem 12. September 2025 und schafft klare Regeln für den Zugang zu Daten aus vernetzten Produkten und digitalen Diensten. Nutzer erhalten einen unmittelbaren, kostenlosen und strukturierten Zugang zu den erzeugten Daten – auf Wunsch auch für Dritte. Unternehmen müssen dafür technische Schnittstellen bereitstellen und ab September 2026 „Access by Design“ gewährleisten. 

Hersteller und Anbieter vernetzter Dienste sind verpflichtet, Nutzer bereits vorvertraglich umfassend über Art, Umfang und Nutzungsmöglichkeiten der generierten Daten zu informieren. Gleichzeitig müssen Geschäftsgeheimnisse und DSGVO-Vorgaben geschützt werden.  

Für Cloud-Provider gelten zusätzliche Anforderungen: Hindernisse beim Anbieterwechsel sind abzubauen, Interoperabilität ist sicherzustellen, und Wechselentgelte dürfen nur noch bis Januar 2027 in eingeschränkter Form erhoben werden.  

EU-Data-Act.pdf, 234 KB

EU Data Act

Die Kernpflichten und Handlungsempfehlungen für Unternehmen im Überblick.

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