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Die Immobilienbewertung im Wandel: Warum der „wahre Wert“ zunehmend zum Schlüssel einer wirksamen Anti-Financial-Crime-Strategie wird können Sie in dieser Publikation lesen.
Der Immobiliensektor steht seit Jahren im besonderen Fokus von Aufsichtsbehörden und Ermittlungsorganen. Mit der kontinuierlichen Verschärfung des Geldwäschegesetzes (GwG), erweiterten Sorgfaltspflichten und einer zunehmend aktiven Rolle der Financial Intelligence Unit (FIU) auch im Nicht-Finanzsektor, gewinnt die Validierung von Transaktionspreisen im Immobiliensektor immer mehr an Bedeutung.
Während die Immobilienbewertung traditionell der Besicherung von Krediten dient, entwickelt sie sich zunehmend zu einer tragenden Säule einer wirksamen Anti-Financial-Crime-(AFC)-Strategie. Der „wahre Wert“ einer Immobilie ist dabei mehr als eine Kennzahl, er ist Referenzgröße, Kontrollinstrument und Risikofrühwarnsystem zugleich.
Geldwäsche im Immobilienbereich erfolgt selten spektakulär, sondern systematisch. Nicht das Objekt selbst ist das Tatwerkzeug, sondern der Transaktionspreis. Die Manipulation der Wertbasis ermöglicht es, illegale Mittel in den legalen Wirtschaftskreislauf zu überführen.
In der Praxis lassen sich drei zentrale Typologien unterscheiden:
Diese Muster zeigen: Die Plausibilität des Kaufpreises ist kein rein marktökonomisches Thema, sondern ein Compliance-Indikator.
Qualitätsgesicherte Gutachten nach anerkannten Standards wie der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV), der Beleihungswertermittlungsverordnung (BelWertV) oder den Richtlinien der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) liefern objektivierte Referenzwerte. Diese bilden die Grundlage für ein belastbares Transaction Monitoring im Immobilienbereich.
Eine professionelle Wertermittlung übernimmt dabei mehrere AFC-relevante Funktionen:
Die Immobilienbewertung wird damit zum strukturierten Realitätscheck ökonomischer Annahmen.
Damit die Wertermittlung ihre volle Wirkung entfalten kann, muss sie systematisch in das interne Kontroll- und Compliance-System eingebettet werden.
Ein strukturierter Implementierungsansatz umfasst insbesondere:
Entscheidend ist: Die Bewertung darf nicht als statisches PDF im Kreditakt enden. Sie muss als dynamischer Bestandteil des KYC- und Monitoring-Prozesses verstanden werden.
Für Geschäftsführungen, Vorstände und Aufsichtsräte ist die Integration der Immobilienbewertung in die AFC-Strategie keine reine Compliance-Frage, sondern ein Element aktiver Risikosteuerung.
Eine oberflächliche oder fehlerhafte Wertermittlung birgt:
Die professionelle Bewertung schafft hingegen Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Dokumentationssicherheit –, zentrale Faktoren im Dialog mit Aufsicht und Prüfungsinstanzen.
Die „Valuation Gap“, also die Differenz zwischen ökonomischer Realität und deklariertem Transaktionspreis, ist kein rein marktgetriebenes Phänomen. Sie ist ein potenzieller Indikator für Financial Crime.
Wer die Immobilienbewertung konsequent in sein das Risikomanagement integriert, stärkt nicht nur seine Compliance-Struktur, sondern schützt Vermögenswerte, Reputation und Managementverantwortung gleichermaßen.
Eine wirksame Präventionsstrategie im Immobilienbereich erfordert interdisziplinäre Kompetenz an der Schnittstelle von Bewertung, Regulierung und Forensik.
Unterstützungsleistungen können dabei unter anderem umfassen:
Marijo Sarac
Director
Dr. Christoph Wronka, LL.M. (London)
Director, Head of Anti-Financial Crime Audit & Advisory
Certified Anti-Money Laundering Specialist (CAMS), Certified Internal Auditor (CIA)
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