Frank Schröder

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Director, Head of Marketing & Communications

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Umsatzsteuer: Zur Berichtigung eines zu hoch ausgewiesenen Steuerbetrags § 14c Abs. 1 UStG

MandantenInformation 11/2015

Mit Schreiben vom 07. Oktober 2015 (III C 2 – S 7282/13/10001) hat das BMF zu den Voraussetzungen der Berichtigung eines zu hoch ausgewiesenen Steuerausweises (§ 14c Abs. 1 UStG) Stellung genommen.

Mit Schreiben vom 07. Oktober 2015 (III C 2 – S 7282/13/10001) hat das BMF zu den Voraussetzungen der Berichtigung eines zu hoch ausgewiesenen Steuerausweises (§ 14c Abs. 1 UStG) Stellung genommen.

Weist der leistende Unternehmer oder der von ihm beauftragte Dritte in einer Rechnung einen höheren Steuerbetrag aus als gesetzlich geschuldet, schuldet der leistende Unternehmer nach § 14c Abs. 1 UStG auch den Mehrbetrag. Die Berichtigung des geschuldeten Mehrbetrags gegenüber der Finanzverwaltung darf erst in dem Besteuerungszeitraum vorgenommen werden, in dem eine berichtigte Rechnung mit geändertem Steuerausweis erteilt worden ist und der Mehrbetrag an den Leistungsempfänger zurückgezahlt worden ist.

Damit stellt das BMF klar, dass auch im Fall des § 14c Abs. 1 UStG dieselben Grundsätze Anwendung finden, wie in den Fällen, in denen der leistende Unternehmer und der Leistungsempfänger die vollständige oder teilweise Rückzahlung des bereits entrichteten Entgelts vereinbaren (§ 17 Abs. 1 UStG).

In Fällen, in denen die Umsatzsteuer unberechtigt i. S. des § 14c Absatz 2 UStG ausgewiesen wurde, erfolgt die Berichtigung des geschuldeten Betrags ungeachtet dessen nach § 14c Abs. 2 Satz 3 bis 5 UStG. Voraussetzung für die Berichtigung ist demnach die Beseitigung der Gefährdung des Steueraufkommens.

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