Umsatzsteuer: Neues zur Umsatzsteuer beim Leasing – Bestelleintritt und Verwertung – Update

|  Mandanteninformation 3/2016

In Fällen des sog. nachträglichen Bestelleintritts, in denen ein Leasingunternehmen in einen Kaufvertrag eintritt, nachdem der Kunde bereits die Verfügungsmacht über einen Gegenstand erhalten hat, wird die Lieferung des Lieferanten an den Kunden nicht rückgängig gemacht.

In Fällen des sog. nachträglichen Bestelleintritts, in denen ein Leasingunternehmen in einen Kaufvertrag eintritt, nachdem der Kunde bereits die Verfügungsmacht über einen Gegenstand erhalten hat, wird die Lieferung des Lieferanten an den Kunden nicht rückgängig gemacht. Das Bundesfinanzministerium hat in diesem Zusammenhang am 02.03.2016 ein Schreiben (III C 2 - S 7100/07/10031) veröffentlicht, das Abschn. 3.5 Abs. 7a Satz 7 Nr. 2 UStAE ändert. Demnach handelt es sich bei dem anschließenden Leasing-Verhältnis zwischen dem Kunden und dem Leasingunternehmen nach dem Gesamtbild der Verhältnisse des Einzelfalls entweder um eine Lieferung des Kunden an das Leasingunternehmen („sale“) mit anschließender sonstiger Leistung des Leasingunternehmens an den Kunden („lease-back“) oder insgesamt um eine Kreditgewährung des Leasingunternehmens an den Kunden.

Wir verweisen entsprechend auf unseren Beitrag in der Mandanteninformation Ausgabe November 2015 und das BMF-Schreiben vom 31.08.2015.

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