Energie und Versorgung: Die Digitalisierung als Rettungsanker in der Zeit nach der Krise

Erstellt von Thomas Köck | |  Blog

Bereits jetzt blickt das erfolgreiche Management von Stadtwerken, Energieversorgungsunternehmen (EVU) und Netzbetreibern auf die Zeit nach der COVID-19-Krise. Auf Basis der verschiedenen Kundensegmente können erste Prognosen angestellt werden. Die sich ergebenden Szenarien sind ungewohnt und insgesamt gekennzeichnet von finanziellen Einbußen.

Bereits vor der Krise bestand die Herausforderung für die verschiedenen Unternehmen in der Branche, die Energiewende ganzheitlich zu finanzieren, aber auch die notwendigen Erneuerungs- und Investitionsmaßnahmen zu stemmen. Zusammen mit der eingangs dargestellten Situation wird der Handlungsbedarf sichtbar. Es gilt demnach jetzt intensiv Überlegungen anzustellen, um passende und effektive Möglichkeiten der Entlastung zu finden.

In den aktuellen Diskussionen wird immer wieder die Digitalisierung als wesentlicher Lösungsansatz für die erwarteten Schwierigkeiten nach der Krise angeführt. Tatsächlich können mitunter recht schnell Effizienzeffekte erreicht werden. Voraussetzung dafür ist aber, dass möglichst alle Informationen bereits digital vorliegen und die Prozessausgestaltung vorgenommen wurde.

Stadtwerke, EVU und Netzbetreiber verfügen erfahrungsgemäß bereits über eine gewisse Prozesswelt und einen feststellbaren Digitalisierungsgrad in den Kernprozessen. Insofern können grundsätzlich Kostenreduzierungen erreicht und somit die notwendige Entlastung herbeigeführt werden. Gerade technische und regulatorische Abläufe erweisen sich aufgrund der umgesetzten Prozess- und Digitalisierungsansätze und den Möglichkeiten im Regulierungsmanagement als besonders geeignet.

Unser interdisziplinäres Team verfügt über umfassende Kenntnisse in den technischen und operativen Netzprozessen und Erfahrung in der Organisations- und Prozessberatung. Wir unterstützen Sie eingangs gerne bei der Ermittlung der unternehmensindividuellen Möglichkeiten und deren Potenziale sowie der dafür erforderlichen Aufwände. Mit der Analyse sollte bereits in der akuten Krisensituation begonnen werden, um in der folgenden Revitalisierungsphase schnellstmöglich mit den Umsetzungen beginnen zu können.

Bedarfsorientiert unterstützen wir im Weiteren gerne bei:

  • Aufnahme und Visualisierung der Prozesse für die Darstellung von Optimierungspotenzialen, vorzugsweise über die aufwandsreduzierte Extrahierung der Prozessdaten aus den vorhandenen Systemen (Process Mining).
  • Fachspezifische Begleitung der Prozessoptimierung bzw. -automatisierung, Prüfung Einsatzmöglichkeit Robotic Process Automation (RPA).
  • Steuerung Konzeption und Umsetzungsprozess, Begleitung Ausschreibungsverfahren und Auswahl geeigneter Dienstleistungen und Systeme.
  • Konzeptionierung und Begleitung interner Schulungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen.
  • Beratungsunterstützung Regulierungsmanagement.

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