Energie und Versorgung: Das etablierte Krisenmanagement muss nun die dynamischen Entwicklungen beherrschen

Erstellt von Thomas Köck | |  Blog

Längst hat COVID-19 auch die Stadtwerke, Energieversorgungsunternehmen (EVU) und die Netzbetreiber erreicht. Erste Vorkehrungen und Maßnahmen wurden bereits entschieden und getätigt. Dafür hat das verantwortungsvolle Handeln als Unternehmen mit Systemrelevanz und als Betreiber von kritischen Infrastrukturen gesorgt.

Der Einstieg in das Krisenmanagement ist im besten Fall anhand vorbereiteter Strukturen erfolgt und der Krisenstab wurde einberufen. Die Mitglieder beschäftigen sich seitdem mit der Pande-mieplanung im Unternehmen, im Wesentlichen mit den organisatorischen Maßnahmen für das Personal.

In der aktiven Krisenbewältigung besteht aufgrund der absoluten Ausnahmesituation für das Un-ternehmen die zusätzliche Gefahr, dass die dynamischen Entwicklungen nicht konsequent in die Weiterentwicklung bzw. Anpassung der Bewältigungsstrategie einfließen. Als Beispiel gilt hierfür die feststellbare Zunahme von Cyberkriminalität. In diesem Zusammenhang muss geprüft und sichergestellt werden, welche kritischen bzw. schützenswerten Prozesse und Ressourcen ge-fährdet sind und ob die Informationssicherheit (ISMS) weiterhin gewährleistet ist.

Durch die konsequente Anwendung eines krisenbewährten Führungs- und Steuerungssystems, können dargestellte Risiken reduziert werden. Zudem wird sichergestellt, dass die Wirksamkeit von festgelegten Maßnahmen regelmäßig geprüft werden.

Unser interdisziplinäres Team mit umfassender Erfahrung im Notfall- und Krisenmanagement und weitreichender Kenntnis im Bereich Stadtwerke, EVUs und Netzbetreiber, unterstützt Sie gerne, die aktuelle Systemleistung Ihres Krisenmanagements in einem Kurzverfahren zu prüfen.

Bedarfsorientiert können wir Unterstützung in den folgenden Kernfunktionen geben:

  • Anpassung oder Etablierung eines adäquaten Führungs- und Steuerungssystems
  • Aktualisierung der Risikobewertung der kritischen Prozesse und Ressourcen
  • Interne und externe Krisenkommunikation
  • Systematische Ableitung von Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes (Business Continuity Management), oder vorsorglich zur Wiederherstellung (Business Recovery Management)

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