Disruptive Mobilitätstrends: Einsteigen oder auf der Strecke bleiben

Erstellt von Heiner Stemmer | |  Studien

In den letzten Monaten sind die Debatten darüber, wie die Pariser Klimaziele noch eingehalten werden können, zu zentralen Themen in der öffentlichen Diskussion geworden. Aus den Metropolen sind die „Fridays for Future“-Demonstrationen kaum noch wegzudenken, die Bundesregierung hat mit der Institutionalisierung des Klima-Kabinetts und der Verabschiedung des Klimaschutzgesetzes den Punkt inhaltlich aufgegriffen, und auch in der Berichterstattung der Presse sowie in öffentlich-rechtlichen Talkrunden ist der Klimawandel ein Dauerthema.

Die Auseinandersetzung mit dem menschengemachten Klimawandel hinterfragt den Umgang unserer Gesellschaft mit dem Thema Mobilität insgesamt. Mit dem Abgasskandal wurde das Vertrauen einer zunehmend umweltbewusst denkenden Gesellschaft in die deutschen Automobilhersteller erschüttert – was sich bis heute in stagnierenden Absatzzahlen und reduzierten Quartals- und Jahresergebnissen bemerkbar macht.

Neben der Notwendigkeit, verlorengegangenes Vertrauen zurückgewinnen zu müssen, sieht sich die deutsche Automobilindustrie außerdem auch mit zahlreichen weiteren Herausforderungen konfrontiert. Beispielsweise wird zusätzlicher Anpassungsdruck durch gesetzliche Bestimmungen wie innerstädtische Fahrverbote und über politische Forderungen wie eine finale Abkehr vom Verbrennungsmotor hin zur E-Mobilität erzeugt.

Zudem erschweren internationale Handelskriege den Export und hemmen das Wachstum vieler Produzenten. Davon betroffen sind aber nicht nur die Automobilhersteller selbst, sondern auch der als Wirtschaftsmotor geltende Mittelstand rund um die Zulieferindustrie, welcher dies mit gravierenden Auswirkungen bereits jetzt schon spürt, da nicht wenige Automobilhersteller den eigenen Druck auf  die Zulieferer weiterreichen.

Im Rahmen unserer Studie haben wir die Risikofaktoren und Trends in der Automobilindustrie untersucht und zeigen insbesondere für Zulieferunternehmen kritische Erfolgsfaktoren auf, deren Umsetzung für eine nachhaltige Marktpositionierung unumgänglich ist. Denn wer als Zulieferer die aktuellen Trends versäumt, wird auf der Strecke bleiben.

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