Digitales Mindset - Die digitale Transformation beginnt im Kopf

Erstellt von Thorsten Lorenzen | |  BTadvice 2020-Q1

Häufig sind Führungskräfte und Mitarbeiter auf dem Weg der Digitalisierung damit beschäftigt in kürzester Zeit ihr Unternehmen neu zu gestalten: Es werden Digitalisierungsstrategien und Projektverantwortliche definiert, Innovation Labs gegründet und Data Analytics für Auswertungszwecke genutzt.

Doch woran scheitern Digitalisierungsprojekte in deutschen Unternehmen?

In der Praxis fehlt in vielen Unternehmen, neben dem Kundenfokus, das passende Mindset und eine Unternehmenskultur, die eine erfolgreiche digitale Transformation erst ermöglicht. Unternehmen schaffen es oftmals nicht mit den aktuellen Trends, den stetig steigenden Veränderungen sowie Anforderungen Schritt zu halten. Die durchschnittliche Belegschaft eines Unternehmens ist nicht in der Lage, das Wissen und die Fähigkeiten, die für die Nutzung neuer Geschäftsmöglichkeiten erforderlich sind, ständig aufzufrischen. Denn vielfach sehen Führungskräfte die Umsetzung der Digitalisierung als eine Frage der Technik und betrachten die IT-Abteilung als hauptverantwortlichen Treiber. Dass die digitale Transformation eine komplexe Verknüpfung aus einem digitalen Geschäftsmodell mit modernen Softwaretools, innovativer Ideen, dem entsprechenden Change-Management, dem dazu benötigten agilen Mindset und einer transparenten Kommunikation darstellt, vergessen viele Beteiligte. Denn irrtümlich schafft ein Innovationszentrum nicht selbstverständlich kreative und innovative Ideen zu entwickeln, wie auch ein digitales Geschäftsmodell nicht grundsätzlich bedeutet, dass alle Prozesse unternehmensweit homogen und automatisiert sind. 

Entscheidend ist, Mitarbeitern den Mehrwert und die Notwendigkeit einer digitalen Transformation deutlich zu machen, eine allgemeine Akzeptanz für digitale Themen zu schaffen, das digitale Mindset jedes einzelnen Mitarbeiters zu stärken und die Unternehmenskultur dahingehend zu ändern, das Offenheit und Neugier sowie Querdenker gefördert werden. Denn in vielen Unternehmen scheint das Thema für Mitarbeiter noch nicht greifbar zu sein und wird häufig als Buzzword verwendet. Dabei gilt es insbesondere den Status quo, also bestehende Geschäftsmodelle, Prozesse und Abläufe, zu hinterfragen und neuen Ideen gegenüber offen zu sein. Darüber hinaus müssen Führungskräfte selbst das digitale Mindset verinnerlicht haben, um entsprechende Werte in das Unternehmen transportieren zu können. 

Es ist nicht die stärkste Spezie die überlebt, auch nicht die intelligenteste, es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.“ Charles Darwin 

Ziel einer digitalen Transformation sollte es sein, sich den schnell veränderten Marktanforderungen sowie Kundenansprüchen anzupassen und flexibel auf unerwartete Probleme reagieren zu können. Somit müssen bestehende Geschäftsprozesse und die gesamte Organisation sich kontinuierlich anpassen, um am Markt weiter bestehen zu können und als Vorreiter zu agieren.
Mit unserem Ansatz „baker tilly digital“ unterstützen wir Sie bei Ihrer digitalen Transformation. Prozess- und Systemlösung, Automatisierungen (RPA) wie aber auch Change-Management und agile Führungsmethoden gehören zu unserem Lösungsbaukasten. Sprechen Sie uns an.

Vielen Dank an die Co-Autorin dieses Beitrags Melissa Matheisen.

Zurück