Corona-Hilfen: Nun zahlt auch Bayern bereits geleistete Umsatzsteuersondervorauszahlungen wieder zurück

Erstellt von Marion Fetzer | |  Blog

Nach Nordrhein-Westfalen, Hessen und dem Saarland zieht jetzt auch Bayern nach und erstattet Unternehmen auf Antrag bereits geleistete Umsatzsteuersondervorauszahlungen zurück.

Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat hat in einer Pressemitteilung (Nummer 057) heute mitgeteilt, dass von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen auf Antrag die Umsatzsteuersondervorauszahlungen für 2020 wieder zurückgezahlt werden.

Grundsätzlich müssen Unternehmer nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums bis zum 10. des Folgemonats ihre Umsatzsteuer-Voranmeldungen an das Finanzamt übermitteln. Die Frist kann auf Antrag dauerhaft um einen Monat verlängert werden. Bei Unternehmen mit monatlichem Voranmeldungszeitraum ist die Dauerfristverlängerung jedoch von der Leistung einer Sondervorauszahlung abhängig. Diese beträgt 1/11 der Summe der Vorauszahlungen für das vorangegangene Kalenderjahr und wird bei der letzten Voranmeldung des Jahres angerechnet. Zur Schaffung von Liquidität soll diese Sondervorauszahlung, den Unternehmen nun auf Antrag wieder zur Verfügung gestellt werden.

Praktischer Hinweis zur Antragstellung:
Der einfachste und schnellste Weg der Antragstellung zur Herabsetzung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung 2020 besteht in der Übermittlung einer berichtigten Anmeldung via ELSTER entsprechend des Vordrucks „USt 1 H“ (Wert 1 in Zeile 22) mit dem Wert „0“ in der Zeile 24.

Die entsprechende Pressemitteilung dazu finden Sie hier...
 

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