Frank Schröder

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Director, Head of Marketing & Communications

Büro Düsseldorf
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Bildungspatenschaften für Kinder in Südindien: Unterstützung durch die Baker Tilly Stiftung

Stiftung

Als bevölkerungsreichster demokratischer Staat ist Indien nach wie vor ein Land der großen Gegensätze. Dass insbesondere die gesellschaftlichen Strukturen noch in der Entwicklung begriffen sind, zeigt die große noch herrschende Ungleichheit vor allem zwischen der wohlhabenderen Bevölkerungsschicht in Metropolregionen und der häufig abgehängten Landbevölkerung.

Für Kinder aus Onthimalai, einer Randregion der Kleinstadt Madurai im südindischen Staat Tamil Nadu, war beispielsweise der Begriff „Bildung“ bis vor kurzem eine leere Hülse. Der Lebensunterhalt ganzer Familien wird seit Generationen durch schwerste körperliche Arbeit in den umliegenden Steinbrüchen verdient.  Eine Kindheit, mit Spielen, Lernen und der Chance auf ein selbstbestimmtes Leben haben die Kinder und Jugendliche nicht. Alle in der Familie, auch die Jüngstenhaben einen Beitrag zum Familienunterhalt zu leisteten, indem sie frühestmöglich die erwachsenen Analphabeten im Steinbruch unterstützten. Dieser Teufelskreis der Perspektivlosigkeit wurde erstmals in der Region durch den Pallottinerpater Dr. Emmanuel Savariaradimai 2002 durchbrochen, der vor Ort ein katholisch geprägtes Bildungshaus aufbaute. 

Finanziert über ausschließlich private und kirchliche Spenden aus deutschsprachigen Ländern entstand so über die letzten Jahre hinweg ein wahrer Bildungscampus, der bereits jetzt schon die örtlichen Sozialstrukturen nachhaltig verändert hat. Das anfängliche Bildungshaus, was gleichzeitig auch als eine Art von Kindergarten fungierte, wurde sukzessive um weitere Schulgebäude erweitert und umfasst heute eine Grundschule, eine Highschool und eine Higher Secondry School. Das bedeutet für die ärmsten der Armen die Chance auf einen vollständigen, 12-jährigen Bildungsweg. Mit 19 Lehrerinnen und fünf Lehrern bekommen insgesamt 500 Schülerinnern und Schüler die Chance, mit Bildung ihr Leben in eine andere Richtung als die ihrer Eltern und Verwandten zu steuern. 

Dieses Engagement hat die Baker Tilly Stiftung sehr gerne finanziell unterstützt, weswegen Stiftungsleiter Prof. Dr. Martin Pätzold am 20. November 2019 der Organisation eine Spende in Höhe von 2.500 Euro überreichte. Der Düsseldorfer Partner Jannik Bayat, der das Projekt zur Förderung durch die Baker Tilly Stiftung vorgeschlagen hatte, berichtet vom Engagement des Projekts: „Mit jeder Patenschaft kann einem Kind aus der untersten sozialen Klasse eine Zukunftschance ermöglicht werden. Mit einem Jahrbeitrag von etwa 150 bis 200 Euro können die jährlichen Kosten für einen Schüler im Wesentlichen gedeckt werden. Denn unverändert der nachhaltigen Erfolge dieses Projektes gilt, dass der gesamte Schulbetrieb einschließlich der Lehrergehälter privat finanziert wird. Es gibt keinerlei staatliche Unterstützung und durch die immer größer werdende Zahl der betreuten Kinder und Jugendlichen sowie die weitere Ausdifferenzierung des Bildungsangebots steigt der finanzielle Druck. Wenn daher die Spende von Baker Tilly dazu beiträgt, weitere Kinder aus der perspektivlosen Schinderarbeit herauszuholen, ist dies ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Noch mehr würde es mich jedoch freuen, wenn diese Berichterstattung zu mehr Aufmerksamkeit für dieses Vorhaben beiträgt und vielleicht Inspiration für ähnliche Probleme in anderen Regionen dieser Welt stiftet. Auch durch das hohe familiäre Engagement und die unmittelbare Verbundenheit zum Projekt ist dieses eine echte Herzensangelegenheit! Für jede neue Patenschaft aus dem Baker Tilly Netzwerk übernehme ich gerne eine persönliche zusätzliche, Spende von 100 Euro. Viel hilft viel!“

Weitere Informationen zu den Bildungspatenschaften finden Sie hier
Weitere Informationen zur Baker Tilly Stiftung finden Sie hier.

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