Baker Tilly zählt zu den renommiertesten Kanzleien Deutschlands für die Umsatzsteuer

|  BTadvice 2020-Q2

Nach einer aktuellen Untersuchung des Handelsblatt Research Institute (HRI) gehören Baker Tilly und Marion Fetzer zu den „Renommiertesten Kanzleien und Experten für die Umsatzsteuer 2020“ in Deutschland. Eine Auszeichnung, die sich auch im starken Wachstum dieses Baker Tilly Beratungsbereichs widerspiegelt zu dem deutschlandweit mittlerweile in Summe 25 Mitarbeiter gehören. Vor allem die zahlreichen gesetzlichen Änderungen der EU, nationale und internationale Rechtsprechung sowie die Umsetzung durch die Finanzverwaltung und die damit verbundenen zahlreichen Fallstricke haben an der Stelle zu einer kontinuierlich wachsenden Beratungsnachfrage geführt.

Dies deckt sich auch mit der Einschätzung der WirtschaftsWoche, die in ihrem Beitrag, die Umsatzsteuer als die „gefährlichste aller Steuern“ bezeichnet. „Gefährlich“ vor allem deshalb, weil Unternehmen und Selbständigen, denen insoweit Fehler unterlaufen, Zinsen und ggf. harte Strafen drohen können. Dazu komme, dass man dabei nicht selten auf absurde Vorschriften und komplexe Sachverhalte gepaart mit einer hohen Rechtsunsicherheit stieße, so die Zeitschrift. 

Die Titelträger wurden durch eine Befragung des Handelsblatt Research Institute unter 900 Beratern, die im Feld der Umsatzsteuer tätig sind, und einer anschließenden Bewertung durch eine Expertenjury ermittelt. 

Umsatzsteuer: Die Gefahr steckt im Detail 

Was ist Alltagsbedarf (7 Prozent), was sind Luxusartikel (19 Prozent)? Die Klassifizierungen und Grenzen sind oftmals nur schwer greifbar. So sind Schnittblumen dem Fiskus zufolge Alltagsbedarf, Topfpflanzen jedoch Luxusgut. Im letzten Jahr viel diskutiert wurde der Sachverhalt bei Tampons, die bis dato mit 19 Prozent Umsatzsteuer zu Buche schlugen. Dies sind nur zwei Beispiele, die die Komplexität der Umsatzsteuer unterstreichen. 

Aufatmen vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise können in Sachen Umsatzsteuer vor allem Gastronomen: Bisher wurde hier zwischen Vor-Ort- und Außer-Haus-Verzehr unterschieden. Nun hat der Staat entschieden, dass zur Entlastung der von der Krise gebeutelten Branche, ab 1. Juli für ein Jahr auch die Mahlzeiten, die im Restaurant verzehrt werden, mit dem verminderten Satz von 7 statt 19 Prozent besteuert werden. Dieser galt sonst nur für die Mitnahme. 

„Enorme Komplexität und die zum Teil schwer zu fassende Abgrenzung verschiedener Steuertatbestände und -sätze auf der einen und drohende Strafen auf der anderen Seite, machen den Bereich Umsatzsteuer zu einer ganz besonderen Herausforderung. Umso mehr freut mein Team und mich diese tolle Auszeichnung“, sagt Fetzer.  

Details können oft Ursache für folgenschwere Fehler sein und führen dazu, dass sich Unternehmer mit hohen Nachforderungen und Strafzinsen konfrontiert sehen. Kommt es zum Äußersten kann auch der Vorwurf der Steuerhinterziehung im Raum stehen. „Genau hier sind natürlich wir als Experten gefragt, um für unsere Kunden Risiken zu minimieren und Einsparungspotenzial zu erkennen und im Falle eines Falles durch steuerliche Betriebsprüfungen zu führen“, so Fetzer.   

Den Artikel der WirtschaftsWoche (Paywall) finden Sie hier.

Marion Fetzer
Steuerberaterin
Partner, Head of Indirect Tax

Büro München
+49 89 55066-322

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