Baker Tilly Stiftung Interview mit Hubert Seitz

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​In seiner Aufgabe als Beiratsmitglied der Baker Tilly Stiftung bringt Hubert Seitz, Präsident des Verwaltungsrates der Silony Medical International AG, seine besondere Expertise und Erfahrung im Bereich Gesundheit in die Stiftung ein. Wir haben mit ihm über Berührungspunkte, Aufgaben und Ziele gesprochen.

Baker Tilly Stiftung
Herr Seitz, mit welcher Motivation unterstützen Sie die Baker Tilly Stiftung als Beiratsmitglied?

Hubert Seitz
Ich bin seit über 25 Jahren im Gesundheitswesen tätig. In dieser Zeit konnte ich die rasante Entwicklung auf vielen Gebieten der medizinischen Forschung aus nächster Nähe verfolgen, aber auch das großartige Engagement von Ärzten und Pflegekräften, ganz besonders für Kinder und Jugendliche. Ich habe persönlich viele Einzelschicksale kennengelernt, die mich sehr berührt haben. Die Unterstützung von schwerstkranken Kindern und Jugendlichen ist mir seither beruflich aber noch mehr privat ein besonderes Anliegen.

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Hatten Sie vor Beginn Ihrer Tätigkeit als Beiratsmitglied Erwartungen hinsichtlich der der Inhalte der Projekte?

Hubert Seitz
Die Idee einer Baker Tilly Stiftung finde ich großartig. Große Hilfs- und Spendenorganisationen leisten einen wichtigen Beitrag in unserer Gesellschaft. Die Baker Tilly Stiftung kann abseits dieser großen Spendenorganisationen ganz besonders diejenigen Initiativen unterstützen, die häufig allein aufgrund des ehrenamtlichen Engagements von wenigen Personen eine beeindruckende Leistung in der Kinder- und Jugendarbeit erbringen – unabhängig davon ob es sich um Medizinforschung, psychosoziale Projekte, um Integrationsprojekte, die Betreuung Schwerstkranker und Behinderter, um Palliativeinrichtungen o. Ä. handelt.

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In welchem Bereich können Sie sich ein noch stärkeres Engagement der Baker Tilly Stiftung vorstellen?

Hubert Seitz
Aus der Erfahrung kenne ich viele kleine, oft wenig bekannte, für die Betroffenen jedoch manchmal lebensnotwendige Initiativen, die mir besonders am Herzen liegen. Diese kleinen Einrichtungen haben nicht die Mittel, um ausreichend auf sich aufmerksam zu machen und kommen demnach auch nur schwer an finanzielle Unterstützung. Dort kann ich mir einen Schwerpunkt der Baker Tilly Stiftung vorstellen.

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Inwieweit ist die Stiftung von Baker Tilly auch ein unternehmerisches Vorbild für weitere Mittelständler, das soziales Engagement zu institutionalisieren?

Hubert Seitz
Baker Tilly zeigt, dass mit Kreativität und Engagement ein wertvoller Beitrag für unsere Gesellschaft geleistet werden kann. Insoweit ist diese Initiative vorbildlich. Ich kann Mittelständische Unternehmen nur ermuntern, diesem Vorbild zu folgen. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Es geht für die Betroffenen nicht nur um Großspenden, jeder Beitrag ist wichtig und hilft. Nachhaltig wird dieses Engagement in der Regel jedoch erst dann, wenn es – wie bei Baker Tilly – institutionalisiert wird.

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