Dennis Sagner

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 Frank Schröder

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Baker Tilly in the News: Breites Spektrum auf interdisziplinärer Basis

News

Sie können als Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer sowohl die Berater- als auch die Verwalterbrille aufsetzen, um Restrukturierungen und Insolvenzen zu managen – im Mittelpunkt steht für sie aber immer das Unternehmen. Das „Leitungstrio“ WP/StB Heiner Stemmer, RA/WP/StB Jens Weber und RA Finn Peters des Baker Tilly Competence Center Restructuring im Interview mit INDat, der Fachzeitschrift für Insolvenzverwalter.

Erschienen in INDat Report, Ausgabe 10_2020

Wirft man einen Blick auf das Tätigkeitsspektrum des deutschen Competence Center Restructuring (CCR) der Beratungsgesellschaft Baker Tilly, für das RA Finn Peters, WP/StB Heiner Stemmer und RA/WP/StB Jens Weber sowie ihr etwa 60-köpfiges Team stehen, liest sich die Auflistung auf der Homepage fast wie eine Suchmaschinenoptimierung, denn es finden sich nahezu alle Beratungs- und Begleitungsmodule in Krise, Restrukturierung und Insolvenz. Das breite Spektrum ihres Portfolios und die vielen Facetten erklärt das Leitungstrio mit den unterschiedlichen Disziplinen und Branchenschwerpunkten, aus denen sich dann fallbezogenen wiederum spezielle interdisziplinäre Teams bilden.

Während Stemmer am Standort in Dortmund den Fokus u. a. auf die Erstellung und Prüfung von Restrukturierungskonzepten (vor allem IDW  S  6), die Umsetzung/Begleitung von Sanierungsvorhaben und deren Controlling sowie die Umfinanzierung bzw. die Akquise von Neufinanzierungen legt und damit hauptsächlich vorinsolvenzlich und für zumeist nicht visible Mandanten tätig ist, fokussiert sich Weber am Standort in Frankfurt am Main vor allem auf die insolvenznahe Rechtsberatung z. B. in komplexen Eigenverwaltungen und die Prüfungen von Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit und Sicherheiten. Auch erstellt er Konzepte nach IDW S 6 sowie 270 b-Bescheinigungen und berät bei Insolvenzplänen. Seine Expertise war besonders gefragt, nachdem der BFH mit Beschluss vom 28.11.2016 (veröffentlicht am 08.02.2017) den sog. Sanierungserlass gekippt hatte und eine rechtliche Unsicherheit schuf, bis das neue Gesetz in Kraft trat, das den Sanierungserlass rechtssicher und EU-konform regelte. Mit dem Lösungsmodell der Ausgliederung, die mangels Forderungsverzichts keinen Sanierungsgewinn und damit keine Besteuerung entstehen lässt, konnten einigen, vor allem kurz vor Finalisierung stehenden Insolvenzplänen eine Planungssicherheit und damit ein Abschluss geebnet werden. Da es sich um Pläne externer Verwalter gehandelt hatte, möchte Weber die betreffenden Verfahren nicht namentlich nennen. Wie man hört, sollen einige bedeutende darunter gewesen sein. Was für größere Beratungseinheiten eher untypisch ist, verkörpert Peters in Hamburg, denn er ist dort mit zwei weiteren Kolleginnen als Insolvenzverwalter tätig – allerdings begrenzt auf den norddeutschen Raum. Insolvenznahe Schuldner- und Gläubigerberatung deckt er auch aus Hamburg ab und ist zudem häufig mit Fällen aus der maritimen Wirtschaft befasst, z. B. mit der Krise und Insolvenz von Publikumsgesellschaften (sog. EinSchiff-Gesellschaften). In diesen Insolvenzverfahren dreht es sich häufig um die Frage, inwieweit Anleger vom Insolvenzverwalter für erhaltende Auszahlungen in Anspruch genommen werden können.

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