Baker Tilly begleitet 2019 geschlossene Alternative Investmentfonds (AIF) von einer Milliarde Euro

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13 geschlossene Publikums- und Spezial-AIF begleitet / Avisiertes Eigenkapital der begleiteten Fonds liegt bei 815 Millionen Euro / Luxemburger Fonds gewinnen an Bedeutung / Objektgesellschaften im Umfang von rund zwei Milliarden Euro bewertet

Hamburg, 04. März 2020 – Das internationale Beratungsunternehmen Baker Tilly hat in Deutschland im Jahr 2019 insgesamt 13 geschlossene Alternative Investmentfonds (AIF) auf dem Weg zur BaFin-Vertriebsgenehmigung begleitet. Das geplante Volumen dieser 13 Fonds beläuft sich in Summe auf rund eine Milliarde Euro, das avisierte Eigenkapitel auf 815 Millionen Euro. Bei den 13 geschlossenen Vehikeln handelt es sich um sechs Spezial-AIF und sieben Publikums-AIF. Immobilien bildeten dabei die wichtigste Nutzungsart (elf Fonds). Auf Private Equity und Erneuerbare Energien entfiel jeweils ein Fonds.  

Martina Hertwig, Partnerin und Wirtschaftsprüferin bei Baker Tilly sowie Mitglied des ZIA-Präsidiums, kommentiert: „Insgesamt hat sich der Markt für geschlossene AIF solide entwickelt. Dies zeigen auch die jüngsten Zahlen der Bundesbank, denen zufolge der Markt im Jahr 2019 um 4,3 Milliarden Euro auf 26,8 Milliarden Euro gewachsen ist. Unsere Schwerpunkte bei der Begleitung von AIF zur BaFin-Genehmigung sind die Erstellung von Prospektgutachten sowie die Beratung bei der rechtlichen und steuerlichen Konzeption. Daneben begleiten wir aktuell mehrere KVGen bei der Erweiterung ihrer Lizenzen. Häuser, die bislang nur über eine Lizenz für geschlossene AIF verfügen, streben zudem eine Zulassung für offene Vehikel an.“

Daneben hat Baker Tilly auch Fonds nach Luxemburger Recht begleitet. „Immer mehr deutsche institutionelle Anleger investieren aus unterschiedlichen Gründen über Luxemburger Fonds. Wir können dabei direkt mit unseren Kollegen von Baker Tilly Luxemburg zusammenarbeiten. Ich gehe davon aus, dass dieser Bereich 2020 weiterwachsen wird“, so Hertwig.

Bewertungsgeschäft wächst deutlich
Neben der rechtlichen und steuerlichen Begleitung von neuen AIF ist das Bewertungsgeschäft bei Baker Tilly 2019 deutlich gewachsen. Es bildet einen der Schwerpunkte des Geschäftsbereichs Fund Solutions. Dabei werden Gesellschaften bewertet, die von einem AIF erworben werden – beispielsweise wenn ein Fonds Immobilien indirekt erwirbt. Dr. Christian Reibis, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Partner bei Baker Tilly führt aus: „2019 wurden Gesellschaften in den Assetklassen Immobilien, Private Equity und erneuerbare Energien für Ankaufs- und Folgebewertungen mit Gesamtwerten in Höhe von rund zwei Milliarden Euro valuiert. Je nach Assetklasse handelt es sich dabei um unterschiedliche Gesellschaften: Im Immobilienbereich sind es Objektgesellschaften, in der Assetklasse erneuerbare Energien handelt es sich um Unternehmen, die Energieanlagen betreiben, und im Bereich Private Equity um operativ tätige Unternehmen und Zielfonds.“ 

Bei der BaFin ist Baker Tilly seit Längerem als Bewerter gelistet und verfügt über umfassende Erfahrung in diesem Bereich. Hier wird das KAGB-Know-How des Bereichs Fund Solutions mit der langjährigen Bewertungsexpertise des Baker Tilly Competence Center Valuation kombiniert.
 

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