E-DRÄS 7 - Änderungen des DRS 16 Zwischenberichterstattung

Erstellt von Kathrin Jaeger | |  Audit & Advisory

Am 8. Februar 2016 wurde der Entwurf des Deutschen Rechnungslegungs Änderungsstandard Nr. 7 (E-DRÄS 7) veröffentlicht. Mit dem Entwurf soll der DRS 16 Zwischenberichterstattung an die geänderten gesetzlichen Grundlagen angepasst werden. Anlass der Überarbeitung ist das am 26. November 2015 in Kraft getretene Gesetz zur Umsetzung der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie sowie das am 23. Juli 2015 in Kraft getretene Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG).

Die wesentliche Änderung resultiert aus der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie. Durch dieses Gesetz wurde die Pflicht zur Veröffentlichung von Zwischenmitteilungen von Inlandsemittenten bzw. von Quartalsfinanzberichten aufgehoben, die durch die Änderung des § 37x des Gesetzes über den Wertpapierhandel (Wertpapierhandelsgesetz – WpHG) ausgelöst wurde.

Ferner sollen Definitionen an die geänderten Inhalte des DRS 16 angepasst werden.

Darüber hinaus gab es eine Änderung in Bezug auf § 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB, die im Zusammenhang mit dem BilRUG steht. Diese betrifft die Ausnahmeregelung von der Pflicht, über Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu berichten.

Der Entwurf steht zum Download auf der Seite des DRSC bereit. Die Kommentierungsfrist endet am 21. März 2016.