Janine Winkler

Aktuelle Position: Manager, Rechtsanwältin

Bei Baker Tilly seit: März 2018

Absolviertes Studium:

  • Psychologie, Uni Regensburg
  • Jura, Uni Regenburg
  • Referendariat, Oberlandesgericht München

Liebe Frau Winkler, die schriftliche Bewerbung stellt in vielen Fällen den klassischen Weg zu einem Jobangebot dar. Bei Ihnen sah dies etwas anders aus. Bitte erzählen Sie uns doch, wie Sie auf Baker Tilly als Arbeitgeber für Ihren Berufseinstieg aufmerksam geworden sind.

Ich wurde mit Salz- und Pfefferstreuern angelockt! Im November 2017 war ich auf der JURAcon in München. Dort wurde Besuchern der Messe am Eingang von freundlichen Baker Tilly Mitarbeitern ein Salzstreuer in die Hand gedrückt, mit der Information, den passenden Pfefferstreuer am Messestand von Baker Tilly zu erhalten. Ich stand zu diesem Zeitpunkt noch vor meiner mündlichen Prüfung vom 2. Staatsexamen und wollte mich auf der Messe über mögliche Arbeitgeber informieren. Am Stand von Baker Tilly lief ich direkt Herrn Weidenbach, meinem jetzigen Vorgesetzten, in die Arme. Wir haben uns sehr gut unterhalten und er hat mein Interesse für Baker Tilly nachhaltig geweckt.
 

Aus welchem Grund haben Sie sich letztlich für Baker Tilly entschieden?

Zum einen wegen des freundlichen Gesprächs mit Herrn Weidenbach, zum anderen, weil ich die Kombination aus verschiedenen Disziplinen – Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung – spannend finde.

Eingestiegen sind Sie bei Baker Tilly in München. Wie sahen Ihre ersten Tage in den Münchener Büros aus?

Tatsächlich fand mein erster Arbeitstag nicht in der Münchener, sondern in der Düsseldorfer Niederlassung statt. Hier habe ich an den New Joiner Days – der Onboarding-Veranstaltung von Baker Tilly – teilgenommen, was ich sehr angenehm fand, weil ich gleich viele Kolleginnen und Kollegen kennen lernen konnte. Aber auch zurück in München wurde ich sehr herzlich aufgenommen.


Wie kann man sich Ihren Arbeitsalltag seither vorstellen und mit welchen Themen befassen Sie sich?

Tatsächlich gibt es im Compliance-Bereich nicht den einen klassischen Arbeitstag, das ist je nach Projekt unterschiedlich. Üblicherweise prüfe ich morgens zunächst unsere Ombudspostfächer. Als externe Hinweisgeberstelle für über 20 Unternehmen sind wir immer erreichbar für Fragen, Anliegen oder Beobachtungen von Mitarbeitern und Geschäftspartnern. Ansonsten beraten wir Unternehmen bei dem Ausbau von präventiven Compliance Maßnahmen und unterstützen bei Compliance Vorfällen. Besonders gerne halte ich Schulungen für Mitarbeiter oder Führungskräfte zu verschiedenen Rechtsthemen. Im Bereich Wirtschaftsstrafrecht besteht meine Arbeit darin, Individualpersonen oder Unternehmen bei Ermittlungs- und Strafverfahren zu begleiten und ihnen zur Seite zu stehen. Hier bin ich häufig mit großen Mengen an Ermittlungsakten und (straf-)rechtlichen Fragestellungen konfrontiert. Auch Besprechungen mit der Staatsanwaltschaft oder anderen Ermittlungsbehörden gehören zum Alltag dazu. Die Tätigkeit ist sehr abwechslungsreich und das macht für mich den besonderen Reiz aus.

Neben dem Besuch auf Karrieremessen können interessierte Studierende und Absolventen Baker Tilly auch über die Veranstaltung jurcareer@bakertilly – Das Karriere-Event für junge Juristen kennenlernen. Das Event findet jährlich in München, Frankfurt und Hamburg statt. An den beiden vergangenen Münchner Veranstaltungen haben Sie kanzleiseitig teilgenommen. Wie würden Sie das Veranstaltungsformat beschreiben und warum sollten sich Studierende und Absolventen der Rechtswissenschaften dafür bewerben?

Ich glaube, das Besondere an diesem Format ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowohl einen fachlichen Einblick in die Tätigkeitsfelder der Kanzlei bekommen als auch in einem entspannten Rahmen mit Mitarbeitern sprechen und Fragen stellen können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben also die Möglichkeit zu erfahren, in welchen Bereichen sie später einmal tätig werden können – viele davon auch jenseits von dem, was man klassischerweise in der Uni oder im Referendariat lernt. Sie können sich aber auch mit uns Mitarbeitern zu ganz grundlegenden Themen wie z.B. dem Arbeitsalltag austauschen. Außerdem gibt es immer ein nettes Rahmenprogramm wie beispielsweise den Besuch einer Kochschule oder eines Cockailkurses.

Vielen Dank für die Einblicke, Frau Winkler!