Zehn Unternehmerstrategien zur Erbschaftsteuer

08.02.2017

Kaum eine Steuer löst so große Zahlungsverpflichtungen des Einzelnen aus wie die Erbschaft- und Schenkungsteuer. Der Umstand, dass ein einzelnes Ereignis einen Steuerbescheid über Zigtausende Euro oder gar einen Millionenbetrag auslösen kann, führt viele Menschen zu der Frage: Kann ich diese Steuer nicht vermeiden?

Theo Müller (Müller-Milch) löste vor einigen Jahren aufgebrachte Presseberichte und hitzige politische Diskussionen aus, weil er zur Vermeidung der Erbschaftsteuer den Sitz seines Unternehmens in die Schweiz verlegte und selbst dorthin verzog. Ferdinand Piëch reaktivierte mit ähnlicher Motivation seinen österreichischen Wohnsitz und errichtete dort zwei Stiftungen, die ihm den Weg zur Steuervermeidung ebnen sollen. Auch Hans Riegel (Haribo) und Bill Gates (Microsoft) vertrauen bei ihrer Nachfolgeplanung auf eine Stiftungsstruktur. Demgegenüber herrscht im Kreis der Unternehmerfamilie Oetker die Vereinbarung, dass Familiengesellschafter Teile ihrer Dividenden für Erbschaftsteuerzwecke ansparen müssen.

Dies sind nur einige Beispiele für Unternehmerstrategien zur Reduzierung oder gar Vermeidung der Erbschaftsteuer. Sie zeigen, dass einige erfolgreiche Unternehmer auch große Mühen nicht scheuen, um die Erbschaftsteuer zu umgehen, während sich andere sehr bewusst mit ihr arrangieren und entsprechende Vorkehrungen treffen. Mit der richtigen Planung lassen sich tatsächlich erhebliche Effekte erzielen.

Diese Darstellung zielt nicht auf eine detaillierte Erläuterung aller Einzelheiten und soll eine Beratung nicht ersetzen, vielmehr soll sie Anregungen geben. Denn Strategien zur Erbschaftsteuer sind bei allen technischen und steuerlichen Details vor allem eines: eine individuelle Angelegenheit dessen, der Vermögen besitzt.

Download

Zehn Unternehmerstrategien zur Erbschaftsteuer