Tonnagesteuer: Steuerliche Förderung der deutschen Schifffahrt

Neue Vorgehensweise zur Gewinnermittlung

Die Tonnagesteuer gibt Unternehmen seit 1999 die Möglichkeit, ihren Gewinn pauschal nach der Tonnage des Schiffes zu versteuern. Die Intention des Gesetzgebers war dabei, Deutschland als Schifffahrtsstandort zu stärken. Bei der Tonnagesteuer handelt es sich nicht um eine neue Besteuerungsart, sondern um eine neue Vorgehensweise bei der Ermittlung des Gewinns, der dann anschließend der Einkommensteuer unterworfen ist.

Pauschale Versteuerung nach Schiffsgröße

Der Gewinn wird pauschal nach der Schiffsgröße berechnet, unabhängig von den tatsächlichen Gewinnen oder Verlusten der Gesellschaft. Die Tonnagesteuer liegt momentan in Abhängigkeit von der Schiffsgröße zwischen 0,23 und 0,92 Euro pro 100 Nettotonnen und Tag. Darüber hinaus sind auch beim Verkauf des Schiffes anfallende Veräußerungsgewinne bereits mit der Tonnagesteuer abgegolten. Ein Unternehmen, das sich entscheidet, die Steuern auf diese Art erheben zu lassen, muss diese Gewinnermittlungsart zehn Jahre lang beibehalten.

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