Tatort Onlinehandel Teil I: Kaufe jetzt, zahle später – oder überhaupt nicht

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Webinar-Reihe des Baker Tilly Competence Centers Fraud Risk Compliance zu Wirtschafts- und Internetkriminalität

Webinar-Reihe: So schützen sich Unternehmen vor Cyber-Attacken, Betrug und Datenklau

Teil I:

Kaufe jetzt, zahle später – oder überhaupt nicht: Über Scoringsysteme und Know-Your-Customer-Strategien

Der Onlinehandel in Deutschland boomt. Im zweiten Quartal 2017 stiegen die Umsätze der Internethändler auf knapp 14 Milliarden Euro. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Die hohen Umsätze ziehen nämlich auch Kriminelle an, die - meist zur persönlichen Bereicherung – hohe wirtschaftliche Schäden anrichten. Solche Angriffe können jedes Unternehmen treffen: von Tätern, die sich darauf spezialisiert haben, Schwachstellen aufzuspüren und skrupellos auszunutzen.

Im Rahmen eines dreiteiligen Webinars zeigen wir Schwachstellen und Betrugsmuster im Onlinehandel auf und stellen Ihnen Möglichkeiten und Strategien zur Prävention, Aufdeckung und Aufklärung von Betrügereien vor. Wir beantworten Ihre konkreten Fragen und geben Tipps und Hinweise, wie Sie Unternehmen vor Cyber-Attacken schützen können.

Referenten:

  • Alexander Wagner, Partner CC FRC, ehemals Landeskriminalamt NRW

  • Niklas Gretser, CC FRC, ehemals Polizei Niedersachsen, Wirtschafts- und Internetkriminalität, Aus- und Fortbildung der Polizei im Bereich Cybercrime

  • Hanno Baur, CC FRC, Dipl.-Wirtschaftsinformatiker, IT-Forensiker


Gemeinsam mit Ihnen wollen wir eine Reihe von Aspekten und Fragestellungen rund um das Thema Cyber-Kriminalität erklären, erörtern und diskutieren: Neben den umgangssprachlichen „Hackern“, die Onlineshops technisch angreifen, um Nutzerdaten zu erlangen, oder per DDoS-Attacke (Distributed-Denial-of-Service) überlasten um z.B. Gelder zu erpressen, hat sich eine Tätergruppe entwickelt, die mittels gestohlener Identitäten, ausgespähter Kunden-Accounts oder unter Anwendung von Social Engeneering Warenbestellungen sowohl im B2C-, als auch im B2B-Bereich fingiert.

Ein professioneller Einzeltäter kann durch eine Vielzahl von Bestellvorgängen schnell einen beachtlichen Schaden anrichten, ohne dass direkt ein Tatzusammenhang oder Muster erkennbar ist. Tipps, Tricks und technische Schwachstellen einzelner Onlineshops werden von der Cybercrime-Community u. a. im Darknet ausgetauscht und in einschlägigen Foren diskutiert. Mit diesem Wissen professionalisieren sich ständig neue Täter. In vielen Fällen wurde auch gezielt die Schwachstelle „Mensch“ ausgenutzt, indem Mitarbeiter von Unternehmen gezielt angeworben oder aber unwissentlich zum „Komplizen“ gemacht wurden.


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