Bis zu 150.000 Euro Corona-Überbrückungshilfen

Erstellt von Frank Stahl | |  2Pager

So können Unternehmen die neuen Zuschüsse der Bundesregierung nutzen

Die Bundesregierung hat in der vergangenen Woche die Corona-Überbrückungshilfe als einen wesentlichen Bestandteil des Konjunkturpakets auf den Weg gebracht. Mittelständische Unternehmen, die bedingt durch die Corona-Pandemie erhebliche Umsatzrückgänge erlitten haben, können dadurch nun weitere Liquiditätshilfen erhalten. Es handelt sich dabei um direkte Zuschüsse zu betrieblichen Fixkosten, die beim BMWI nur durch registrierte Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder vereidigte Buchprüfer beantragt werden können.

Die Überbrückungshilfe ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss zu den Fixkosten, der drei Monate lang für Juni bis August 2020 gezahlt wird; die monatliche Höchstförderung beträgt 50.000 Euro, somit beträgt der Maximalbetrag der Förderung 150.000 Euro.

 

Die Hilfe kann von Unternehmen in Anspruch genommen werden, die Corona-bedingt erhebliche Umsatzeinbrüche von mindestens 60 Prozent in den Monaten April und Mai 2020 im Vergleich zu den Monaten April und Mai 2019 hinnehmen mussten.

Antragsberechtigt sind Unternehmen unabhängig von ihrer Rechtsform und ohne Begrenzung der Zahl der Beschäftigten, deren Umsatzerlöse 50 Millionen Euro bzw. deren Bilanzsumme 43 Millionen Euro nicht übersteigen. Zudem müssen diese Unternehmen beihilfeberechtigt sein und es darf für das Unternehmen kein Insolvenzantrag gestellt worden sein.

Wie kann Baker Tilly Ihr Unternehmen unterstützen? 

Im Vorfeld der Antragstellung prüfen wir zunächst die Voraussetzungen für die Antragstellung. Sind diese gegeben, wird anhand einer vorliegenden oder gemeinsam mit Ihnen erstellten Planung der Beihilfebedarf geplant und durch uns für Ihr Unternehmen auf dieser Basis der Förderantrag gestellt. Nach Ablauf des Förderzeitraums werden wir den tatsächlichen Förderbedarf ermitteln und mit dem BMWI abstimmen.

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