Überbrückungshilfe II: Beantragung und Gewährung von Zuschüssen erleichtert

Erstellt von Heinrich Thiele | |  Corona

Wie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie angekündigt, ist die Überbrückungshilfe II an den Start gegangen und kann seit dem 21. Oktober 2020 beantragt werden. Die Beantragung der Zuschüsse erfolgt auch im neuen Verfahren über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt, der das beantragende Unternehmen meist schon gut kennt.

Die Überbrückungshilfe II dockt inhaltlich an die Überbrückungshilfe I an. Es wurden allerdings Änderungen vorgenommen, um die Beantragung und Gewährung von Zuschüssen zu erleichtern. Die wichtigsten Änderungen sind:

  • Flexibilisierung der Zugangsschwelle: erforderlich für die Antragstellung ist mittlerweile lediglich noch ein Umsatzeinbruch von entweder
    • mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten zwischen April und August 2020 im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahresmonaten, oder
    • mindestens 30 % im Durchschnitt der Monate April bis August 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
  • Erhöhung der Fördersätze gegenüber der Überbrückungshilfe I.
  • Ersatzlose Streichung der monatlichen Deckelungsbeträge für kleine und mittlere Unternehmen.

Zuschüsse aus der Überbrückungshilfe II können grundsätzlich auch dann beantragt werden, wenn bereits Zuschüsse aus der Überbrückungshilfe I beantragt und gewährt wurden.

Gerne stellen wir für Sie den Antrag auf die Überbrückungshilfe II.
Ihre  Fragen dazu beantworten ich oder mein Kollege RA Markus Niebel sehr gerne.

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