Studie: Praxis der Konzernlageberichterstattung

Erstellt von Thomas Gloth | |  Publikationen

Eine empirische Analyse ausgewählter Konzernlageberichte mittelständischer Unternehmen in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Isabel von Keitz, Fachhochschule Münster

Nach Veröffentlichung der Studien „Praxis der HGB Berichterstattung“ in 2014 und „Praxis der IFRS-Berichterstattung“ in 2016 stellt die vorliegende Studie zur „Praxis der HGB-Konzernlageberichterstattung“, eine konsequente Fortsetzung der gemeinsamen Studie zur Praxis der Finanzberichterstattung dar.

Gegenstand der Studie

Der (Konzern-)Lagebericht, der den nach HGB oder IFRS erstellten Jahres-/Konzernabschluss sowohl erläutert als auch ergänzt, hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung für die Adressaten gewonnen. Zugleich sind die regulatorischen Anforderungen für die Ersteller stetig gestiegen. So haben z. B. seit letztem Jahr insb. kapitalmarktorientierte Unternehmen bei Überschreiten bestimmter Größenschwellen eine nichtfinanzielle Erklärung im Konzernlagebericht abzugeben. Zahlreiche Studien zeigen, dass die Qualität der (Konzern-)Lageberichte allerdings z. T. verbesserungswürdig ist. 

Auch die DPR hat ausgewählte Teile der Konzernlageberichterstattung in den letzten Jahren verschiedentlich als einen ihrer Prüfungsschwerpunkte bestimmt, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass Beanstandungen in den (Konzern-)Lageberichten vielfach zu den festgestellten Fehlern zählen. Ursächlich für die verbesserungswürdigen (Konzern-)Lageberichte mögen die z. T. recht abstrakten Regelungen im HGB, aber auch im DRS 20 sein, die dem Ersteller bewusst Ermessensspielräume geben, um im Sinne des „Management Approach“ auf die unternehmensspezifischen Aspekte im (Konzern-) Lagebericht besser eingehen zu können. Diese Ermessensspielräume stellen die Unternehmen allerdings auch vor große Herausforderungen. So stehen viele Unternehmen häufig vor der Frage, welche konkreten Angaben in welcher Art und Weise (Form, Detaillierungsgrad etc.) zu machen sind, damit diese HGB-respektive DRS 20-konform sind und zu keinen Fehlerfeststellungen durch die  Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) führen.

Ziel der Studie

Die Studie soll Hilfestellung bei der Beantwortung dieser Fragen leisten, in dem die praktische Umsetzung ausgewählter Angaben im (Konzern-)Lagebericht analysiert werden. Basierend auf den Analyseergebnissen werden Praxisempfehlungen erarbeitet, die bei der künftigen Erstellung von (Konzern-)Lageberichten hilfreich sein können. Anhand von Auszügen aus ausgewählten Konzernlageberichten werden Prof. Dr. Isabel von Keitz Mai 2018 WP/StB Thomas Gloth FH Münster Baker Tilly positive Beispiele für eine mögliche Umsetzung gegeben. Die Analyse wurde 2017 unter der
Leitung von Prof. Dr. Isabel von Keitz in Zusammenarbeit mit Baker Tilly GmbH & Co KG, Düsseldorf durchgeführt. Ein besonderer Dank gilt Frau WP Catja Dickmann, M.A., Herrn Stefan Holz, B.A., Herrn
Clemens Pelster, B.A. sowie Herrn Yves Wieloch, die bei der Studie mitgewirkt haben.

Management Summary

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Gesamte Studie 

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