„Digital Jetzt“ – Investitionsförderung des BMWi geht an den Start

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Die digitale Transformation ist überall spürbar – auch im deutschen Mittelstand. Nur wie digitalisiert man richtig? Welche Investitionen können sich Unternehmer leisten und wie finanziert man diese? Wir beleuchten das neue Förderprogramm „Digital Jetzt“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Investitionen in digitale Transformationen sind selten günstig. Dies ist unter anderem ein Grund, weshalb viele Unternehmen (noch) vor einer umfangreichen Digitalisierungsstrategie zurückschrecken. Und das, obwohl Digitalisierungsmaßnahmen Unternehmen nicht nur auf den aktuellsten Stand der Technik bringen, sondern diese auch positive Auswirkungen auf Effizienz, Arbeitsalltag und Wettbewerbssituation haben. Um kleine und mittlere Unternehmen genau dabei zu unterstützen und somit den Mittelstand weiter zu digitalisieren, aktiviert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Anfang September die Investitionsförderung „Digital Jetzt“.

Der Startschuss für das neue Förderprogramm fällt am 07.09.2020. Viele KMUs (Unternehmen mit bis zu 499 Mitarbeitern) haben in den nächsten Jahren so die Möglichkeit, einen Zuschuss von bis zu 50 % des Investitionsbetrags (bis zu 50.000 € für Unternehmen mit individuellem Digitalisierungsvorhaben bzw. 100.000 € für Unternehmen einer Wertschöpfungskette mit gemeinsamen Digitalisierungsvorhaben) zu ihren Digitalisierungsvorhaben dazuzubekommen. Auch wenn das Programm bis 21.12.2023 läuft, lohnt es sich schnell zu sein – denn die max. Förderhöhe von bis zu 50 % bekommt man nur bis zum 30.06.2021. Danach reduziert sich der Förderbetrag. 

Was und wer wird gefördert? 

Das BMWi richtet die Förderung an kleine und mittelständische Unternehmen mit einem Digitalisierungsvorhaben. Das Programm hat zwei Module. In Modul 1 werden Investitionen in digitale Technologien, wie beispielsweise neue Software oder Hardware zur Umstellung auf digitale Prozesse, in IT-Sicherheit und Datenschutz gefördert. Modul 2 fördert Investitionen in Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen, beispielsweise zur digitalen Transformation, zur digitalen Strategie, in digitale Techniken, in IT-Sicherheit und Datenschutz.

Die Antragstellung ist ab dem Stichtag 07.09.2020 möglich und muss das Digitalisierungsvorhaben und seine Effekte darstellen. Je stärker ein Digitalisierungsplan überzeugt, desto sicherer der Erhalt des Zuschusses.

Wie kann Baker Tilly Ihr Unternehmen unterstützen?

Unsere Spezialisten Heinrich Thiele und Thorsten Lorenzen stehen Ihnen nicht nur im Rahmen des Antragsverfahrens umfassend zur Seite, Sie setzen darüber hinaus Ihre Ideen entweder in einem Digitalisierungsplan um oder stellen Ihnen förderbare Produktpakete, einschließlich eines Digitalisierungsplans zur Verfügung. Haben Sie Fragen zu dem Förderprogramm oder Interesse, mehr über Ihre Möglichkeiten zu erfahren? Kontaktieren Sie uns gerne und vereinbaren Sie eine unverbindliche Beratung.

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Eine Übersicht über weitere in Deutschland verfügbare Förderfinanzierungen finden Sie in diesem Beitrag >>>

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