BAYERNS BEST 50 ausgezeichnet: Wachstumsstark und krisenfest durch die Corona-Pandemie

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Bayerisches Wirtschaftsministerium prämiert 50 wachstumsstärkste mittelständische Unternehmen Bayerns. Baker Tilly führt Wettbewerb als unabhängiger, neutraler Juror durch und ermittelt Preisträger. 

München, 11. Dezember 2020 – Auch in Zeiten der Corona-Pandemie sind wirtschaftliche Stabilität und Zukunftsfähigkeit die zentralen Auswahlkriterien beim Wettbewerb BAYERNS BEST 50, bei dem auch in diesem Jahr die 50 über einen Zeitraum von fünf Jahren wachstumsstärksten mittelständischen inhabergeführten Unternehmen in Bayern ausgezeichnet werden. Die 50 Preisträger 2020 wurden heute vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie offiziell bekannt gegeben. Zudem werden als „Unternehmerin des Jahres“ die Geschäftsführerinnen der Reico & Partner Vertriebs GmbH, Petra Reiber und Manuela Kunz ausgezeichnet. Sonderpreise für „Besonderes Ausbildungsengagement“ gehen an die Zollner Elektronik AG (absolut höchste Zahl an Auszubildenden) und die Zweirad Würdinger GmbH (relativ höchste Zahl an Auszubildenden). Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Baker Tilly war in diesem Jahr für die Durchführung des Wettbewerbs und als Juror verantwortlich. Der Bericht dazu steht unter www.bakertilly.de/bb50 zum Download bereit.

Im Vergleich zum gesamten Teilnehmerfeld haben die Siegerunternehmen in puncto Wachstum klar die Nase vorn: Sie haben in den letzten fünf Jahren die Anzahl ihrer Mitarbeiter um 86 % erhöht (Teilnehmer: +29 %) und ihren Umsatz im gleichen Zeitraum um 105 % gesteigert (Teilnehmer: +25 %). 

BAYERNS BEST 50 haben eindrucksvoll bewiesen: wachstumsstark heißt auch krisenfest! Der Wachstumsmotor bayerischer Mittelstand ist auch durch die Corona-Pandemie nicht ins Stocken geraten. Entsprechend schwer haben es die zahlreichen bayerischen Unternehmen, die sich in diesem Jahr für den Preis BAYERNS BEST 50 beworben haben, auch in diesem Jahr den Juroren bei der Bewertung und Auswahl der Sieger gemacht: „Die Corona-Pandemie stellt die bayerische Wirtschaft vor besondere Herausforderungen. Die große Innovationskraft und Leistungsbereitschaft unserer bayerischen Unternehmen sind nicht nur Wachstumsfaktoren, sondern auch Garanten dafür, diese Krise erfolgreich zu meistern. Die besten 50 von ihnen haben wir heute mit dem Preis Bayerns Best 50 ausgezeichnet“, sagt Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie Stellvertretender Ministerpräsident. 

Wachstums DNA hat auch in der Krise Bestand

BAYERNS BEST 50 sind allesamt inhabergeführte, mittelständische Unternehmen aus allen Umsatz- und Mitarbeiteranzahlklassen und repräsentieren sämtliche Regionen Bayerns. „Die aus Wettbewerben früherer Jahre heraus von uns definierte ‚Wachstums DNA‘ mit den Bestandteilen nachhaltige Geschäftspolitik, solide Unternehmensfinanzierung, verlässliche Personalpolitik sowie das Bewahren von Traditionen sind auch Garanten dafür, in der Krise zu bestehen. Auf deren Basis haben BAYERNS BEST 50 in den vergangenen Jahren feste Fundamente – vor allem auch in Form beeindruckender Eigenkapitalquote gebaut, auf deren Basis sie nun sehr erfolgreich mit hoher Agilität auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie reagieren und so in vielen Fällen ihren bisherigen Wachstumskurs unbeirrt fortsetzen konnten. Andere haben ihre überschaubaren Umsatzeinbußen durch staatliche Hilfen v.a. Kurzarbeit und Steuerstundungen kompensieren können“, konstatiert Prof. Dr. Edenhofer, einer der Juroren und verantwortlicher Partner für BAYERNS BEST 50 bei Baker Tilly: „Inbegriff der Robustheit dieser Unternehmen ist eine Eigenkapitalquote von durchschnittlich 48 Prozent. Gemeinsam mit den Prinzipien der ‚Wachstums DNA‘ sehen wir darin die Garanten, die Corona-Krise zu meistern. Einen entsprechenden Report dazu planen wir im Januar kommenden Jahres vorzulegen.“

Repräsentativer Querschnitt durch den Bayerischen Mittelstand

Auch in diesem Jahr sind wieder sämtliche Unternehmensgrößen, Branchen sowie sämtliche bayerischen Regionen unter den Preisträgern vertreten. Nimmt man die Donau als Trennlinie stellen die Ober- und Niederbayern zusammen mit den Schwaben mit 66 % die Mehrheit der Preisträger. Die meisten Preisträger kommen mit 52 % aus Oberbayern, gefolgt von den Niederbayern (14 %), den Schwaben (12 %) und Oberpfälzern (8 %). Die größte Zahl der Preisträger kommt mit 24 % aus dem Bereich Dienstleistungen – gefolgt von den Bereichen Produktion/Konsumgütern mit 20 % und Handel mit 16 %. Die übrigen Preisträger verteilen sich auf alle anderen Branchen. Ein breiter Branchenmix also, der zeigt, dass es in vielen Branchen gute Entwicklungsmöglichkeiten gibt.

Aus 8.000 mittelständischen Unternehmen ausgewählt

Zum Wettbewerb eingeladen wurden Unternehmen aus allen Regierungsbezirken und Branchen sowie einem breiten Spektrum an Unternehmensgrößen. Baker Tilly hat im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums die Preisträger des Wettbewerbs BAYERNS BEST 50 und die Sonderpreisträger ermittelt. Insgesamt wurden durch Datenbankanalysen und mit Unterstützung von Kammern, Kommunen und Verbänden 8.000 mittelständische Unternehmen recherchiert, welche die Kriterien für eine Teilnahme am Wettbewerb grundsätzlich erfüllen. Diese Unternehmen wurden zu Beginn dieses Jahres zur Teilnahme an BAYERNS BEST 50 eingeladen. 
 

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