Baker Tilly verdreifacht 2018 begleitetes Volumen im Bereich Alternative Investmentfonds

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- AIFs mit einem geplanten Volumen von 1,65 Mrd. Euro begleitet 

- 17 von 20 begleiteten Fonds entfallen auf die Assetklasse Immobilien

- Luxemburger Fonds gewinnen an Bedeutung

- Objektgesellschaften und Unternehmen im Umfang von 1,24 Mrd. Euro bewertet

Hamburg, 20. Februar 2019 – Das Beratungsunternehmen Baker Tilly hat im Jahr 2018 sein Geschäft im Bereich Fund Solutions stark ausgeweitet. Gegenüber dem Vorjahr konnte das Beratungshaus das begleitete Fondsvolumen mehr als verdreifachen. Insgesamt wurden 20 Alternative Investmentfonds (AIFs) mit einem geplanten Fondsvolumen von rund 1,65 Mrd. Euro (2017: 520 Mio. Euro) auf dem Weg zur BaFin-Vertriebsgenehmigung begleitet. Das Eigenkapital dieser Fonds summiert sich auf rund 970 Mio. Euro (2017: 400 Mio. Euro). 

Bei den 20 Fonds handelt es sich um einen offenen Spezial-AIF und 19 geschlossene AIF. Die geschlossenen Vehikel verteilen sich auf sieben Spezial-AIF und zwölf Publikums-AIF. Wie schon im Vorjahr investiert der allergrößte Teil der Fonds (17) in die Assetklasse Immobilien. Die verbleibenden drei Fonds entfallen auf die Assetklassen Private-Equity und Erneuerbare Energien. 

Martina Hertwig, Partnerin und Wirtschaftsprüferin bei Baker Tilly sowie Mitglied des ZIA-Vorstands, kommentiert: „Wir haben im Bereich Alternative Investmentfonds einen deutlichen Sprung nach oben gemacht. Darin spiegelt sich auch die positive Marktentwicklung wieder. Beispielsweise ist das Segment der geschlossenen Publikums-AIF laut Scope Ratings im Jahr 2018 von 0,7 auf 1,1 Mrd. Euro gewachsen. Die Schwerpunkte bei der Begleitung von AIF zur BaFin-Genehmigung sind die Erstellung von Prospektgutachten sowie die Beratung bei der rechtlichen und steuerlichen Konzeption.“ 

Vier der begleiteten Immobilienfonds investieren im Ausland – insbesondere in den USA. Dr. Christian Reibis, Partner bei Baker Tilly im Bereich Fund Solutions, erläutert: „Bei der Beratung dieser Vehikel haben wir eng mit unseren Kollegen aus dem internationalen Baker Tilly Netzwerk zusammengearbeitet. In den USA verfügt Baker Tilly über ein eigenes ‚German Desk‘ mit deutschsprachigen Experten.“ 

Daneben gewinnt auch das Thema Luxemburg an Bedeutung. Reibis weiter: „Wir haben gemeinsam mit unseren Kollegen im Großherzogtum vermehrt Fonds begleitet, die nach Luxemburger Recht aufgelegt wurden, deren Investoren jedoch in Deutschland ansässig sind. Ich gehe davon aus, dass dieser Bereich 2019 weiter wachsen wird. Neben einem schnelleren Genehmigungsverfahren ergeben sich steuerliche Vorteile für bestimmte Anlegergruppen.“

Neben der Unterstützung bei der rechtlichen und steuerlichen Konzeption von neuen AIF bildet der Bereich Bewertung einen weiteren Schwerpunkt des Geschäftsbereichs Fund Solutions. Dabei übernehmen die Experten von Baker Tilly die Bewertung von Gesellschaften, die von den AIF erworben werden. Im Jahr 2018 wurden Gesellschaften in den Assetklassen Immobilien, Private Equity und erneuerbare Energien für Ankaufs- und Folgebewertungen mit Gesamtwerten in Höhe von rund 1,24 Mrd. Euro bewertet. Je nach Assetklasse werden dabei unterschiedliche Gesellschaften bewertet: Im Immobilienbereich sind es Objektgesellschaften, in der Assetklasse erneuerbare Energien handelt es sich um Unternehmen, die Energieanlagen betreiben, und im Bereich Private Equity um operativ tätige Unternehmen und Zielfonds. 

Bei der BaFin ist Baker Tilly seit Längerem als Bewerter gelistet und verfügt über umfassende Bewertungserfahrung. Hier wird das KAGB-Know-How des Bereichs Fund Solutions mit der langjährigen Bewertungsexpertise des Baker Tilly Competence Center Valuation kombiniert.
 

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