Die Digitalisierung der Wirtschaft schreitet unaufhaltsam voran. Nicht nur die bisherige Wirtschaftsstruktur verändert sich dadurch nachhaltig, sondern so gut wie alle Lebensbereiche und damit die Gesellschaft insgesamt werden durch diese Entwicklung beeinflusst. Mit der Digitalisierung gehen eine Reihe wichtiger Entwicklungen einher, die nicht nur für Industriebetriebe sehr weitreichende Auswirkungen haben.

Zum einen ermöglicht die Integration digitaler Techniken eine verstärkte Flexibilisierung und Restrukturierung des gesamten Produktions- und Arbeitsprozesses, wodurch nicht nur interne Effizienzsteigerungen und Produktivitätsgewinne zu erwarten sind, sondern durch die stärkere Vernetzung der gesamten Wertschöpfungskette auch auf die Bedürfnisse der Kunden schneller und gezielter eingegangen werden kann.

Zum anderen treibt die Digitalisierung den Innovationsprozess im Dienstleistungssektor voran und erlaubt dabei nicht nur die Modernisierung bestehender, sondern auch den Aufbau neuer, innovativer Serviceangebote.

Zuletzt begünstigt die fortschreitende Ausbreitung digitaler Techniken die Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen und Produkte. Dadurch können komplett neue Geschäftsfelder und Märkte erschlossen werden, die bis dahin aufgrund fehlender (technischer) Möglichkeiten nicht bzw. kaum zugänglich waren.

E-Invoicing: Digitalisierung im Finanz- und Rechnungswesen

Der Begriff „Digitalisierung“ ist derzeit in aller Munde. Häufig werden entsprechende Diskussionen aber nur sehr oberflächlich geführt und dann sehr pauschale Aussagen getroffen, wie „Wir sind zu spät.“ oder „Wir sind nicht schnell genug.“. Die konkreten inhaltlichen Ausgestaltungen sowie Implikationen auf unternehmerische Prozesse, insbesondere auch im Finanz- und Rechnungswesen, lassen hingegen so manche Diskussionen vermissen. Weiter lesen >>
 

Industrie 4.0: Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und Produktion

Der Wunsch nach individuellen Produkten auf der einen und die Entwicklung innovativer Technologien auf der anderen Seite beschleunigt den Fortschritt in Richtung Industrie 4.0 ungemein. Gleichzeitig stoßen neue Wettbewerber aus dem IT-Sektor in den Markt vor und drohen bestehende Kräfteverhältnisse und Branchengrenzen zu verschieben. Die Digitalisierung verspricht durch den Einzug cyberphysischer Systeme (CPS) in die Fabriken und durch die horizontale und vertikale informationstechnische Verknüpfung aller Unternehmensbereiche den nächsten Effizienzschub entlang der Wertschöpfungskette sowie die Ermöglichung von Mass Customisation. Weiter lesen >>

 

Megatrend Digitalisierung

Vor welchen zentralen Herausforderungen stehen mittelständische Unternehmen in den nächsten 10 bis 20 Jahren? Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Geschäftsmodelle mittelständischer Unternehmen? Wie gehen sie mit digitalen Risiken um? Dies sind die wesentlichen Fragen, denen wir mit unserer Publikation "Megatrend Digitalisierung" nachgegangen sind. Dazu haben wir uns bei den Besten der Besten umgesehen und Antworten gesammelt:

Wie sich mittelständische Unternehmen strategisch ausrichten sollten

  • Vor welchen zentralen Herausforderungen stehen mittelständische Unternehmen in den nächsten 10 bis 20 Jahren?
  • Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Geschäftsmodelle mittelständischer Unternehmen?
  • Wie gehen sie mit digitalen Risiken um?
  • Ob und wie verändern sich die Regeln des Wirtschaftens, die vielleicht jahrzehntelang als unumstößlich galten?

Dies sind die wesentlichen Fragen, denen wir mit unserer Publikation "Megatrend Digitalisierung" nachgegangen sind. Dazu haben wir uns bei den Besten der Besten umgesehen und Antworten gesammelt:

 

Axel Marx, CEO bei STAEDTLER: "Digitale Werkzeuge erhöhen unsere Produktivität und Geschwindigkeit, sowohl in der Produktentwicklung und der Produktion als auch in der Verwaltung."

Die Digitalisierung beeinflusst drei zentrale Aspekte unseres Unter­nehmens: Die Geschäftsprozesse, die Produkte selbst und das Wissensmanagement. Denn um fundierte Entscheidungen darüber treffen zu können, welche Werkzeuge den Unternehmenserfolg fördern können, muss man stets über neue Technologien und digitale Möglichkeiten informiert sein und über den eigenen Tellerrand blicken. Digitale Werkzeuge erhöhen unsere Produktivität und Geschwindigkeit, sowohl in der Produktentwicklung und der Produktion als auch in der Verwaltung. Zum Video-Interview...

 

Norbert Samhammer, CEO der Samhammer AG: "Neue Geschäftsmodelle entstehen nicht neben dem Alltagsgeschäft."

An guten Ideen mangelt es uns weiß Gott nicht, aber "jede Idee ist nur dann eine gute Idee, wenn sie umgesetzt ist", sagt ein Sprichwort. Und gerade mit der "nachhaltigen Umsetzungskraft" hapert es sicherlich in dem ein oder anderen Unternehmen. Einen klaren Businessauftrag, ein fundierter Businessplan, Frei­räume für die besten Leute, die Einbindung externer Experten und Querdenker, eine grüne Wiese für die Aufbausituation, keine organisatorischen Grenzen, systemische Führung und ein adäquates Budget für mindestens die nächsten drei Jahre sind die Grundvoraussetzungen um die Digitalisierungs-Chancen auszuloten. Weiter lesen...

 

Johann Weber, Vorstandsvorsitzender der Zollner Elektronik AG: "Wir sind auf dem Weg zur Smart Factory - der denkenden Fabrik."

Mit der Digitalisierung gehen eine Reihe wichtiger Entwicklungen einher, die nicht nur für Industriebetriebe sehr weitreichende Auswirkungen haben. Diese kann man in verschiedene Kategorien unterteilen: Mensch-Maschine-Interaktion, Unterstützung des Menschen, Simulation, Prozess zu Prozess, IT-Technologien, Indirekte Prozesse, Intelligente Produkte und das "Internet der Dinge". In Summe bringen uns diese Entwicklungen auf den Weg zur Smart Factory – also die "intelligente Fabrik" – die Vision einer Produktionsumgebung, in der sich Fertigungsanlagen und Logistiksysteme selbst organisieren. Dass das weitestgehend ohne menschliche Eingriffe geschieht, halte ich jedoch (noch) für Zukunftsmusik und spreche hier auch ganz bewusst von einer Vision im Sinne einer Zielrichtung. Zum Video-Interview...

 

Prof. Dr. Thomas Edenhofer, Partner bei Baker Tilly Roelfs: "Es geht darum, die sich bietenden Chancen zu nutzen und den Wandel zu managen."

Digitalisierung betrifft die gesamte Wertschöpfungskette. Digitalisierung betrifft die Produktionsseite ebenso wie die Kundenseite, führt zur Veränderung der Geschäftsmodelle, bringt neue Geschäftsmodelle hervor und hilft Effizienzpotenziale zu heben. Die Top-Performer des unternehmerischen Mittelstandes stehen der Digitalisierung sehr offen gegenüber und begreifen die weitreichenden Änderungen, die mit ihr einhergehen, als Chance. Es besteht also das Grundverständnis, dass die Maschinen der Zukunft nicht mit Öl, sondern mit Daten laufen. Weiter lesen...