Legal & Tax, 22.06.2017

BEPS: Internationales Übereinkommen zur Anpassung gültiger Doppelbesteuerungsabkommen

Am 7. Juni 2017 hat Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble zusammen mit Vertretern von über 60 Staaten ein internationales Übereinkommen, das sogenannte „Multilaterale Instrument“ (MLI), unterzeichnet. Dieses Übereinkommen dient dazu, innerhalb eines vereinfachten Verfahrens Mindeststandards gegen Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung grenzüberschreitend zu implementieren und zeitnah hierfür auch die derzeit gültigen Doppelbesteuerungsabkommen zu ändern. Gemeinsam mit meinem Kollegen Carsten Hüning habe ich mir das Übereinkommen genauer angesehen und analysiert.

Carsten Kratzer, Partner, Steuerberater

International, 14.06.2017

Baker Tilly US Policy Insight Center: Regulierung, Steuergesetze und Handelspolitik immer im Blick

„Amercia First!“: Mit einer Vielzahl von Absichtserklärungen und Gesetzesentwürfen sorgt die Trump-Regierung in den USA für eine nachhaltige Veränderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Vor allem für ausländische Unternehmen, die am amerikanischen Markt bereits aktiv sind oder aktiv werden wollen, geht mit dem Isolationismus der US-Regierung eine nicht unerhebliche Planungsunsicherheit einher. Spekulationen haben Hochkonjunktur: Mit welchen Handelsbeschränkungen ist zu rechnen? Wie und in welcher Höhe wird es Schutzzölle geben? Welche Unbekannten müssen bei entsprechenden Business Cases berücksichtig werden?

Baker Tilly,

Legal & Tax, 13.06.2017

BEPS-Webinar: Aktuelle Entwicklungen bei den Verrechnungspreisen – Transfer Pricing Compliance

Mit einem „BEPS-Umsetzungsgesetz“ sowie den geplanten Änderungen in der Gewinnabgrenzungsaufzeichnungsverordnung (GAufzV) ist die BEPS-Initiative der OECD nun auch in Deutschland angekommen. Neben neuen Dokumentationsanforderungen und der Aufnahme des Country-by-Country-Reporting hat der deutsche Gesetzgeber auch Änderungen bei den Sanktionsvorschriften berücksichtigt.

Baker Tilly,

Arbeitsrecht, 07.06.2017

Augen auf beim Unternehmenskauf - "Dynamische Bezugnahmeklauseln" behalten auch bei Betriebsübergängen ihre Gültigkeit

Immer wieder finden sich in Arbeitsverträgen, die eigentlich keiner Tarifbindung unterliegen, Klauseln, in denen auf einen Tarifvertrag (z. B. des öffentlichen Dienstes) verwiesen wird. Dies hat zur Folge, dass dieser Tarifvertrag ganz oder teilweise auf das Arbeitsverhältnis anzuwenden ist – beispielsweise in puncto Lohnhöhe. Geht ein solches Arbeitsverhältnis, zum Beispiel im Zuge eines Unternehmenskaufs, auf einen neuen Arbeitgeber über, stellt sich eine entscheidende Frage: ist der neue Arbeitgeber an diesen Verweis gebunden?

Gabriele Heise, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Verwaltungsrecht

Legal & Tax, 22.05.2017

Hilft die Förderung von Mieterstrom die Ziele des Zubaus von Solaranlagen zu erreichen?

Das Bundeskabinett hat Ende April den Gesetzentwurf zur Förderung von Mieterstrom verabschiedet. Damit soll das Gesetz noch bis zum Ende des Jahres 2017 in Kraft treten und der Ausbau der Solarenergie auf Wohngebäuden gezielt gefördert werden. Bisher können nur Hauseigentümer von Solarstrom vom Hausdach profitieren. Mietern steht diese Möglichkeit noch nicht in einem vergleichbaren Umfang zur Verfügung. Ziel der Förderung ist es, zusätzliche Anreize für den Ausbau von Solaranlagen zu schaffen und dabei die Mieter wirtschaftlich zu beteiligen.

Tim-Oliver Neumann, LL. M., Senior Manager, Rechtsanwalt

Legal & Tax, 18.05.2017

Besteuerung der Einlagenrückgewähr einer Drittstaatengesellschaft verstößt gegen Unionsrecht

Wenn eine Kapitalgesellschaft Gewinne an ihre Anteilseigner ausschüttet, so führt dies auf Ebene der Gesellschafter zu steuerpflichtigen Einnahmen aus Kapitalvermögen nach § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG. Demgegenüber soll eine bloße Rückgewähr von bereits in die Gesellschaft geleisteten Einlagen grundsätzlich nicht zu steuerpflichtigen Beteiligungseinkünften führen.

Dr. Thomas Bley, Manager, Rechtsanwalt

Legal & Tax, 12.05.2017

Verlustabzug bei Kapitalgesellschaften nach § 8c Satz 1 KStG (jetzt § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG) unvereinbar mit Grundgesetz

Mit Beschluss vom 29. März 2017 – veröffentlicht mit Pressemitteilung Nr. 34/2017 vom 12. Mai 2017 – hat der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts nunmehr entschieden, dass die Regelung in § 8c Satz 1 KStG (bzw. der wortlautidentischen Folgeregelungen § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG in der bis 2015 geltenden Fassung), wonach der Verlustvortrag einer Kapitalgesellschaft anteilig wegfällt, wenn innerhalb von fünf Jahren mehr als 25 Prozent und bis zu 50 Prozent der Anteile übertragen werden, mit dem allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) unvereinbar ist.

Uwe Roth, Senior Manager, Steuerberater

Karriere, 08.05.2017

Baker Tilly auf der women&work 2017

Was können Frauen für eine erfolgreiche Karriere tun? Antworten darauf gibt die women&work, Deutschlands größter Messe-Kongress für Frauen, am 17. Juni 2017 in Bonn. Die Messe bietet mit über 50 Vorträgen und Workshops Impulse, Anregungen und eine effektive Plattform, um mit Experten zu netzwerken. Mit dabei sind auch in diesem Jahr die Recruiting-Kollegen von Baker Tilly. Besonderes Highlight: Beim „Karriere-Talk“ diskutiert Baker Tilly mit weiteren Experten aus der Branche zum Thema Frauen in MINT-Berufen.

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