Financial Services, 14.12.2017

„Basel IV“ – Neuerungen für Kreditinstitute

Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht hat am 7. Dezember 2017 das überarbeitete Rahmenwerk „Basel III: Finalising post-crisis reforms“ zur Berechnung von risikogewichteten Aktiva und Capital Floors vorgestellt. Nach der Einigung auf "Basel III" mussten Details des Regelwerks konkretisiert werden. Viele Kreditinstitute machten darauf aufmerksam, dass sich die Vorgaben als neue Regulierungsflut darstellen könnten - deshalb werden diese in der Branche auch als "Basel IV" bezeichnet.

Dr. Christopher Zilch, Senior Manager, Wirtschaftsprüfer

News, 29.11.2017

Tax Desk-Programm: “Annual Tax Conference“ in Florida

Weiter geht es mit dem Update unserer Kollegen Catharina Caro und Uwe Roth, die aktuell im Rahmen eines Secondments beim Aufbau eines German Tax Desks im Baker Tilly-Büro in New York unterstützen: Bei der internen „Annual Tax Conference“ in Florida wurden die beiden nun bei einer ausführlichen Q&A-Session den internationalen Kollegen weiter vorgestellt und konnten ihrerseits ihre Pläne für den Aufbau des Desks präsentieren.

Baker Tilly,

Arbeitsrecht, 24.11.2017

Arbeitszeit – Zeit, dass sich was dreht

Jüngst hat der EuGH entschieden (Urteil vom 9. November 2017, Az. C-306/16), dass die EU-Arbeitszeitrichtlinie keinen fixen Zeitpunkt für die Mindestruhezeit, die Beschäftigten zusteht, vorschreibt. Die Luxemburger Richter kommen daher zu dem Ergebnis, dass die wöchentliche Ruhezeit von einem Ruhetag pro Woche, die die Richtlinie vorsieht, an einem beliebigen Tag innerhalb eines Siebentagezeitraums gewährt werden kann. Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, den Ruhetag spätestens nach sechs Arbeitstagen zu gewähren, sondern kann die Ruhezeit auch anders verteilen.

Gabriele Heise, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Verwaltungsrecht

Legal & Tax, 22.11.2017

Finanzverwaltung stuft Offshore-Gesellschaften häufig als Basisgesellschaften ein

Die derzeitige vehemente Herangehensweise der Finanzverwaltung an Konstellationen, in welche ausländische Kapitalgesellschaften einbezogen sind, gibt Anlass dazu, diese Konstellationen in jedem Einzelfall kritisch zu hinterfragen. Die Finanzverwaltung steht derartigen Konstrukten derzeit äußerst kritisch gegenüber und es werden meist sehr schnell Strafverfahren gegen die betreffenden Gesellschafter eingeleitet. Besonders betroffen sind Gesellschaften in niedrigbesteuernden Ländern innerhalb und außerhalb der EU. Dieser Beitrag beschäftigt sich daher mit der Frage, wann eine Offshore-Gesellschaft Gefahr läuft als eine Basisgesellschaft eingestuft zu werden, mit der Folge der direkten Zurechnung der Einkünfte dieser Gesellschaft auf deren Gesellschafter.

Sabine Groebner, Manager

Legal & Tax, 22.11.2017

Rückkaufgewinn eines ausländischen Gesellschafters: US-Finanzgericht entscheidet gegen IRS

Das US-Finanzgericht hat kürzlich entschieden, dass eine ausländische Kapitalgesellschaft mit ihren Gewinnen aus dem Rückkauf ihrer Anteile an einer US-Personengesellschaft nicht der US-Besteuerung unterliegt. Auch wenn es hierbei insbesondere um den Rückkauf eines Anteils an einer US-Personengesellschaft ging, sollte die Entscheidung ebenfalls für den Verkauf von Anteilen an einer US-Personengesellschaft gelten. Diese Entscheidung wird für die Bundessteuerbehörde der USA, den IRS, einen bedeutenden Rückschlag im Hinblick auf ihr vor 25 Jahren erlassenes, höchst umstrittenes und kritisiertes Urteil, das „Revenue Ruling 91-32“ bedeuten.

Baker Tilly,

Legal & Tax, 17.11.2017

Noch 6 Wochen bis zur Abgabefrist von Steuererklärungen für 2016

Zum Jahresende laufen eine ganze Reihe wichtiger Steuererklärungsfristen für 2016 ab. Dabei gilt es einige Klippen zu umschiffen, was jedoch durchaus ohne großen zusätzlichen Aufwand möglich ist. Ich habe einmal die neuralgischen Punkte für Sie zusammen gestellt. Ab dem 1. Januar 2018 gelten zudem neue Fristen aufgrund des zum Jahresanfang in Kraft getretenen Gesetzes zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens.

Dr. Franz Bielefeld, Partner, Rechtsanwalt