Auf einen Blick: EU-Reform der Abschlussprüfung

20.01.2017

Für Unternehmen, insbesondere für solche von öffentlichem Interesse (Public Interest Entities – PIE), gelten künftig neue Regeln im Hinblick auf ihre Abschlussprüfer. Dies sieht eine entsprechende EU-Richtlinie (AP-RiLi) und EU-Verordnung aus Mai 2014 vor, die seit dem 17. Juni 2016 in allen EU-Mitgliedstaaten gültig ist. Die neuen Regeln greifen sowohl auf Seiten der zu prüfenden Unternehmen als auch bei den Prüfungsgesellschaften tief in die bestehenden Abläufe ein. Im Kern zielen die Regelungen darauf ab, die Qualität und Nachhaltigkeit der Prüfung zu erhöhen und die dafür notwendige Unabhängigkeit der Abschlussprüfer zu stärken. Unterm Strich geht es dabei vor allem auch um die finanzielle und wirtschaftliche Stabilität in den Staaten der Europäischen Union.

Durch die Reform, die in Deutschland durch das Abschlussprüferreformgesetz (AReG) und das Abschlussprüferaufsichtsreformgesetz (APAReG) umgesetzt worden ist und die für Geschäftsjahre wirksam ist, die nach dem 17. Juni 2016 beginnen, erhofft sich die EU eine erhöhte Transparenz und Gesetzeskonformität der Finanzinformationen von Unternehmen und Gesellschaften und unterstreicht gleichzeitig die Unabhängigkeit und die Notwendigkeit einer kritischen Grundhaltung gesetzlicher Abschlussprüfer als Kontrollinstanz.

Damit Sie sich einen schnellen Überblick über die weitreichenden Veränderungen verschaffen können, haben wir für Sie die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst. Ob ein etwaiger konkreter Handlungsbedarf durch die neue Gesetzgebung für Ihr Unternehmen besteht, können Sie anhand unserer Quick-Checks ableiten. Die zentralen Fragen dazu, die sich nun jedes PIE stellen sollte, finden Sie am Ende eines jeden Kapitels.

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